SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

Schnaps selbst herstellen: Dr. Schmickl beantwortet Ihre Fragen zum Herstellen von Schnaps – Maische, Destille, Verdünnen, Geiste, Rezepte…

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Eintrag Nr. 3900
Guten Tag,
kann man als Kessel einen Emaille-Topf nehmen oder löst der Alkohol diese Beschichtung auf?
Mit freundlichen Grüßen,
Hr. Rompert
Hr. Rompert, West
09.Dez.2013 00:48:58
Nein, löst sich nicht auf. Jedoch darauf achten, dass Emailschicht nicht stellenweise ausgebrochen ist.
Eintrag Nr. 3899
Mir geht es um das Rosenöl bzw -geschmack. Mit dem Destillieren komme ich dabei nicht sehr weit und möchte den Geschmack erhalten: Sie schreiben in Ihrem Buch, dass man die Rosenblätter zwischen Paraffinblätter legen kann, um den Duft bestmöglichst aufzunehmen. Geht das auch mit mit irgendeinem (Geschmacksneutralen) Öl: einfach Rosenblätter ins Oel einlegen, bis das Oel den geschmack übernommen hat? Wenn ja: Welches Öl?
Danke für Ihe Antwort
Peter Schüle
Peter Schüle, Schweiz
02.Dez.2013 19:17:00
Sie sind hier auf der falschen Seite gelandet, zu den ätherischen Ölen geht's hier: http://www.aetherischesoel.at/fachfragen.php
Habe Ihre Frage dort beantwortet.
Eintrag Nr. 3898
Guten Tag,
vor einiger Zeit erstand ich eine günstige Kühlschlage in einem Kupferohr. Die Schlange selber ist 3m lang und hat einen Rohrdurchmesserinnendurchmesser von 6mm. Welches Volumen in Liter sollte maximal der Kessel haben ?
Mit freundlichen Grüßen
Hr. Rompert, West
01.Dez.2013 20:26:22
25 Liter, wenn der Kesselinhalt beim Destillieren nicht zu stark kocht, eventuell auch 50 Liter.
Eintrag Nr. 3897
Herr Schmickl,
eine Frage habe ich doch noch. Gibt es eine Möglichkeit nachträglich Geschmack hinzu zufügen? mit Aromen? Konzentraten? Säften?
Merciii
MfG
Micha
Micha, RLP
28.Nov.2013 13:45:00
Ja, selbstverständlich. Für (künstliche) Aromen und Essenzen einfach googlen.
Eintrag Nr. 3896
Hallo Herr Schmickl,
ich habe auch ein Problem mit dem Geschmack nach dem brennen. Ich habe letztlich 10kg Pflaumen mit 4 kg Zucker (in Etappen) und Turbohefe eingemaischt. Nach 9 Wochen habe ich dann gebrannt. Die Maische hat einen echt guten Eindruck gemacht. PH Wert immer zwischen 3 - 3.5 gehabt. Verflüssigung gut und sie hat schön vor sich hin geblubbert. Ich habe dann zwischen 78°C - 86°C gebrannt und habe ca. 1.2 l mit 73% Alc herausbekommen. Da habe ich aber schon keine Pflaumen geschmeckt. Ich habe es anschließend verdünnt auf 40%. Das Destillat schmeckt so ganz gut, brennt nicht im Mund und ist echt geschmeidig im Abgang... aber leider habe ich kein Geschmack nach Pfläumchen im Brand..?
Können Sie mir einen Rat geben?
Vielen Dank.
Gruss
Micha
Micha , RLP
28.Nov.2013 13:40:26
Wenn Sie genau so vorgehen wie im Buch beschrieben, insbesondere Lagerzeit der Maische, Nachlaufbeginn, vollreifes Obst - nicht aus dem Supermarkt usw., wird der Brand auch ein wenig nach Pflaumen schmecken. Ach ja, der Geschmacksunterschied zwischen Pflaumen und Zwetschken sollte nicht vergessen werden. Es hat schon seinen Grund, warum Zwetschken- und nicht Pflaumenbrand so beliebt und bekannt ist. Siehe Buch...
Eintrag Nr. 3895
Hallo Herr Schmickl,
vielen dank für Ihre Internetseite, durch diese konnte ich sehr viel neues lernen.
Nun habe ich aber ein kleines Problem und zwar habe ich eine Maische aus kernlosen Weintrauben angesetzt. Ich habe die Früchte ausgedrückt und grob gefiltert. Ich habe die Flüssige Steinberg Hefe von Arauner Kitzingen genommen. Der PH-Wert lag um die 3,6. Auf weiteren Zucker habe ich verzichtet. Der gemessene Oechselgrad lag bei 60.
Nun gärte die Maische recht schnell nach einem bis zwei Tagen und arbeitete zwei Wochen aktiv weiter. Die dritte Woche wurde es ruhiger und mittlerweile ist es schon ganz ruhig.
Geschmacklich ist die Maische schon recht trocken und schmeckt recht stark nach Frucht. Eine Alkoholmessung ergab um die 7-8 % Vol. Alkohol.
Mein Problem ist nun das sich ein ölig aussehender Film auf der Maische gebildet hat und am Rand ein weißer Film. Ich habe Fotos davon gemacht und sende sie Ihnen lieber, da man das so besser erkennt.

http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/20131128640afgrph50il.jpg

Ist das schädlich und ich muss die Maische verwerfen oder was genau ist dieser weiße film?
Vielen dank für Ihre Hilfe.
Liebe Grüße
Dima
Dima, NRW
28.Nov.2013 13:19:23
Danke, freut uns!
Auf dem Bild ist sehr schön das Anfangsstadium der Kahmhefe-Entwicklung zu sehen. Leider nicht unbedingt positiv. Der Belag wird mit der Zeit immer dicker, wie Schimmel, oft einhergehend mit starkem Essiggeruch. Schließlich trocknet die Schicht aus und blättert ab. Beim Brennen auf korrekte Vorlaufabtrennung achten, trotzdem wird ein Geschmacksfehler nicht vermeidbar sein.
Anmerkung: bei hochgradigen Maischen existiert dieses Problem nicht.
Eintrag Nr. 3894
Hallo,
ich habe vor 4 Wochen ca. 180 Liter Apfelsaft gepresst, Kaltgärhefe und Nährsalz zugegeben. Anschließend sollte der Saft aus dem Faß in der Garage in ein anderes Faß im Keller gepumpt werden. Leider hat die Pumpe nicht funktioniert. So blieb das Faß in der Garage stehen. Zwischenzeitlich konnte ich mich nicht mehr um den Most kümmern. Nun ist es ziemlich kalt geworden und es scheint als würde sich die - anfangs gut zu beobachtende - Gärung nicht weiter fortsetzen.
Was tun? Den Most jetzt in ein Faß im Keller (Temperatur dort ca. 8 Grad) umfüllen und einen Gärstarter zugeben oder einfach abwarten bis die Temperaturen im Frühjahr wieder steigen? Der Most schmeckt übrigens gut, ist aber noch kein Apfelwein.
Grüße
Don Alfredo
Don Alfredo, Deutschland
26.Nov.2013 17:55:22
Wie auch immer die Temperatur des Mostes wieder erhöhen. Damit die Gärung wieder startet erscheint mir selbst für Kaltgärhefe 8°C sehr gering. Wenn's dann wieder läuft ist 8°C durchaus OK, aber in der Startphase wäre deutlich wärmer besser. Mein Tipp wäre mit einem Mostwärmer (so eine Art Heizstab) den Most auf ca. 18 bis 20°C erwärmen, mit etwas Glück beginnt die Gärung dann wieder von selbst, wenn nicht, Gärstarter ansetzen und zugeben. Wie gesagt, wenn's dann wieder deutlich gärt, runter damit in den Keller bei 8°C.
Eintrag Nr. 3893
Hallo Herr Schmickl,
Ich habe aus der letzten Saison noch Flüssigkeit vom Rumtopf übrig (die Früchte wurden schon gegessen), Alkoholgehalt liegt etwa noch bei 45%, ist ein Destillat möglich/sinnvoll? Danke für Ihre Auskunft!
Pot still75, NRW, DEUTSCHLAND
23.Nov.2013 13:31:01
Ja, ist sinnvoll, ergibt ein fruchtig schmeckendes Destillat.
Eintrag Nr. 3892
Ist es möglich statt Wein auch Sekt zu destillieren? Wäre dankbar für eine Antwort.
HL
HL, NRW
20.Nov.2013 16:44:50
Ja
Eintrag Nr. 3891
Sehr ggehrter Dr. Schmickl,
habe versucht Birnengeist zu brennen. Vereinsbirnen in feinen Scheiben in den Aromakorb, und los. Ergebnis: etwas moltrig riechender Geist. Fehler?
Erbitte Ihren Rat.
Ein Obstlerfreund, D
16.Nov.2013 21:27:35
Das liegt an den Birnen. Ob Geistmethode bei Früchten funktioniert, hängt stark von der Frucht ab. Himbeeren und Äpfel funktionieren hervorragend, bei Birnen, auch verschiedene Sorten, hatten wir bisher nur mehr oder weniger geschmacksneutrales Destillat als Ergebnis.
Eintrag Nr. 3890
Hallo Herr Schmickl
Bin Anfänger beim Schnapsbrennen. Hab eine gréssere Menge an tiefgefrorenem Obst, Kirschen, Mirabbellen,Pflaumen usw.Alles ohne Steine. Frage A was ist der Unterschied beim Einmàschen und beim Brennen ohne Steine? Wie sollte ein Gärbehälter maximal oder minimal gefüllt sein? Hab nur 30 Lit. + 50 Lit. Behälter, wollte aber zum Anfang nur jeweils 10 evt.15 Liter ansetzen. Mit besten Grèssen und Dank im voraus
luka, Luxemburg
14.Nov.2013 18:22:09
Steinobst: ist sehr ausführlich im Buch beschrieben.
Bei hochgradigen Maischen kann das Gärfass auch nur ca. zu 1/4 oder weniger befüllt werden. Keine Gefahr wegen Kahmhefe.
Eintrag Nr. 3889
Hallo,
Ich destilliere manchmal Geist, i.e. Ingwer, Orange, Himbeere.
Nun habe ich von einem Winzer-Freund 'verdorbenen' Wein geschenkt bekommen: entweder korkig, oder schlecht-vergoren. Der Wein ist zwar untrinkbar, aber enthält Alkohol.
Wer hat Erfahrung/Tipps/Bedenken mit dem Destillieren von einem 'verdorbenen' Wein?
Vielen Dank.
Nani
Nani, Australien
13.Nov.2013 06:17:18
Schlecht vergoren würde ich nicht verwenden, korkig geht.
Eintrag Nr. 3888
Guten Tag Herr Schmickl, Hallo zusammen,
ich habe ein paar Fragen zur österreichischen Rechtssituation:
1) Anlagen bis 2 Liter sind nicht Anmelde- oder Registrierpflichtig ?
2) Meldepflichtig ist die Herstellung von Alkohol, egal welche Menge ?
3) Wo melde ich so eine Herstellung bzw. mit welchen Kosten muss ich rechnen ?
4) Werden die Angaben auch kontrolliert ?
5) Wenn ich gekauften Wein oder verdünnten Korn destilliere erzeuge ich doch keinen Alkohol, das ist also nicht Meldepflichtig ?
Ich möchte kleinste Mengen an Brände oder Geiste produzieren (zum Hausgebrauch), darum würde mir auch eine 2L Anlage genügen.
Bitte um Antworten, Danke
Übrigens, super Homepage !
Rookie, Ob der Enns
12.Nov.2013 16:53:27
ad 1) stimmt
ad 2) stimmt, außerdem: egal wie groß der Brennkessel ist, d.h. auch bei 2-Liter-Anlagen
ad 3) beim Zollamt, je Liter 100% Alkohol Destillat um die 10,- EUR
ad 4) ja, dazu ist die Behörde berechtigt, auch zur Besichtigung des Aufstellungsortes der Anlage.
ad 5) Wein: ist kein Destillat. Verdünnter Korn: ist meldepflichtig, aber ohne Kosten verbunden, die Alkoholsteuer wurde beim Kauf des Korns bereits beglichen. In diesem Fall ist eine "Alkoholreinigung" anzumelden.
danke! 🙂
Eintrag Nr. 3887
Hallo Zusammen,
habe im Forum viel über Vogelbeeren-Maischen gelesen. Hat jemand Erfahrungen mit Vogelbeeren als Ansatzschnaps mit anschliessender Destillation?
Gruss Rantanplan
Rantanplan, Oberpfalz
07.Nov.2013 23:04:19
Schmeckt hervorragend, siehe Buch.
Eintrag Nr. 3886
Wer hat schon versucht Aronia oder Apfelbeere zu brennen oder mit anderem Obst als Geschmacksverstärker etc zu brennen. Richtig ist, dass die Beere kaum Alkohol hat (denke ich) aber mit Äpfel oder Birne in einem gewissen Verhältnis "als Würze" doch was bringen kann.
werner Jäger, Kleiner Odenwald
07.Nov.2013 15:15:57
Stimmt die Beere hat keinen Alkohol, der entsteht erst bei der Gärung aus dem Zucker der Frucht. Jedoch enthält die Beere vergleichsweise wenig Zucker. Daher entweder hochgradig einmaischen oder, wie Sie bereits anmerken, mit Äpfel und/oder Birnen mischen. Ich würde Äpfel nehmen, damit der Beerengeschmack auch durchkommt, ca. 1 Teil Beerenbrei zu 2 oder 3 Teilen Apfelbrei.
Eintrag Nr. 3885
Guten Tag,
egal ob ich Kirsche, Birne oder Mirabelle
einmaische das Destillat schmeckt immer nahezu gleich. Können Sie mir bitte sagen was ich falsch mache. In Ihrem Buch kann ich darüber nichts finden.
Danke aus Brandenburg
Andreas, Brandenburg
03.Nov.2013 14:31:54
Sorry, aber ohne genauere Beschreibung kann ich dazu auch nicht viel sagen. Am besten die Anleitungen im Buch möglichst genau beachten, wie z.B. Lagerdauer von hochgradigen Maischen, Nachlaufabtrennung usw. Wenn Früchte zu unreif eingemaischt, fehlt natürlich auch der Fruchtgeschmack.
Eintrag Nr. 3884
Hey Leute, hab nun nach langer Zeit endlich meine Destille vollendet und möchte nun Geiste herstellen. Das Problem ist, ich weiß nicht, was ich als Aromakorb nehmen kann. Hab ihr eine Ahnung (mein Kessel ist ein Einkochautomat)?
Eine andere Frage ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass Küchenrolle als Anbrennschutz für Maische dienen kann die weicht doch durch oder?
Philipp, Dresden
01.Nov.2013 18:14:12
Dünsteinsatz für Gemüse passt sich flexibel an den Topfdurchmesser an, gibt's auch für große Durchmesser. Und darauf dann das Blatt Küchenrolle, funktioniert!
Eintrag Nr. 3883
Hallo Herr Schmickl,
ich haben nach meinem letzten Brennvorgang die Brennerei gereinigt und musste feststellen, dass sich ausschließlich türkise 1mm große Ablagerungen am Beginn des Steigrohres gesammelt haben. Ich habe Zwetsche und Holler gebrannt. Meine Frange ans ist, um welche Ablagerungen es sich da handeln könnte? (Blausäure von den Zwetschken evtl.?)
Roman, Oberösterreich
01.Nov.2013 11:36:23
Kenne das Material Ihrer Anlage nicht, bei Kupfer ist es wahrscheinlich Grünspan.
Eintrag Nr. 3882
Guten Tag,
Ich möchte gerne meine fertige Zwetschkenmaische 20°, ein Jahr lagern. Soll ich die Kerne entfernen oder soll ich sie in der Maische belassen?
vielen Dank für Ihre Rückantwort
ösi, NRW
25.Okt.2013 16:06:21
Am besten so vorgehen wie im Buch sehr ausführlich beschrieben...
Eintrag Nr. 3881
Hallo Herr Schmickl
Ich setze jedes Jahr zwischen 5 und 20 Litern Maische an, mehr nie. Turbohefe, Biogen-M und Verflüssiger gibt es aber nur für Mengen im Hektoliterbereich. Wie lange sind die angebrochenen Verpackungen dieser Produkte haltbar und was ist die beste Lagerung?
Dank&Gruss, Tom
Tom, Switzerland
24.Okt.2013 21:47:08
Biogen M & Verflüssiger sind auch angebrochen im nächsten Jahr noch verwendbar. Luftfeuchtigkeit macht die Hefe kaputt, daher luftdicht, mit möglichst wenig Luft in der Verpackung, lagern.
Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

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