SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

Schnaps selbst herstellen: Dr. Schmickl beantwortet Ihre Fragen zum Herstellen von Schnaps – Maische, Destille, Verdünnen, Geiste, Rezepte…

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Eintrag Nr. 760
Hallo!
Meine frage geht ums Einmaischen von Äpel und Birnen. Ich habe 120l Maischefässer und mühle
so wie das Obst fällt alle 2-3 Tage ein. Dazu streue ich Gärfix immer wieder dazu und rühre um
bis das Fass voll ist. ca. 50g.Wenn ich ungefähr bei der Hälfte vom Fass bin gebe ich 150ml.Biogen M dazu. Die restlichen 150ml.wenn das Fass voll ist.
Frage ist das richtig so?
2.Frage. Wie oft soll man, wenn das Fass voll ist die Maische umrühren?
Stefan, Vorarlberg
31.Aug.2003 10:25:18
Ad 1: Sie sollten das nötige Gärfix für die Gesamtmenge, also ca. 100 L bereits am Anfang zugeben. Wird die Hefe während der Vergärung zugegeben, so sterben die neu hinzukommenden Hefen sofort ab. Die Gärfixzugabe ist also sinnlos bis auf die Hefenährsalze und den Verflüssiger, der darin enthalten ist. Das Biogen sollten Sie auch gleich am Anfang etwas überdosieren (zuviel Biogen macht nichts, da es eine Pufferlösung ist). Wird nämlich der pH geändert, wenn die Hefen bereits arbeiten, so können diese sehr oft komplett absterben, also Vorsicht.
ad 2: man sollte alle 3-4 Tage einmal umrühren.
Eintrag Nr. 759
Hallo,
am 1.Juli angesezte Kirschmaische hat jetzt 25%, der Fruchtkuchen ist kpl. abgesunken, obenauf klarer, gutschmeckender und wohlriechender "Kirschwein".
Frage: Jetzt schon brennen (kann´s kaum noch abwarten) oder wegen der Veresterung noch 2-3 Wochen stehenlaßen? Wärend dieser Zeit ab und zu umrühren?
Wenn ich die Maische entnehme, vorher nochmal rühren oder eher vorsichtig "von der Hefe nehmen".
Eventl. noch vorhandene Fruchtreste mitbrennen?
im Vorraus vielen Dank
H.-H.
PS: Zum Thema Erdbeere: Liegen Erfahrungen mit der Sorte Florika vor, welche der Walderdbeere sehr nahe kommen soll?
lohrjaeger, spessart
30.Aug.2003 21:01:55
Wenn die Maische fertig ist, brauchen Sie nicht mehr umzurühren. Wenn Sie schon sehr neugierig sind, können Sie auch gleich brennen. Einen großen Unterschied macht das Stehenlassen nach der abgeschlossenen Gärung nicht wirklich. Bevor Sie die Maische entnehmen, alles gut umrühren und die Fruchtreste mitbrennen (durch Fruchtreste mehr Aroma). Achten Sie darauf, daß in der Anlage ein Anbrennschutz ist, sonst kann es zum Anbrennen kommen und das Destillat hat einen unangenehmen Geschmack.
Florika sagt mir leider gar nichts, ist die Beere aber ähnlich einer Waldbeere, d.h. nicht so wäßrig wie "normale" Erdbeeren, können diese optimal angesetzt werden, oder auch eingemaischt, wenn genug vorhanden ist.
Eintrag Nr. 758
In Ihrem Buch " Schnapsbrennen als Hobby " ist unter anderem zu lesen daß die Maische alle 3-4 Tage umzurühren ist. Ist das tägliche Umrühren wegen der Sauerstoffzufuhr zu vermeiden, oder warum? Mein Holler-Fruchtkuchen steigt nämlich sehr schnell wieder nach oben. Durch das leicht durchsichtige Faßmaterial sieht man dies schön, bzw. kann man auch die Gärung beobachten.
Raumtemperatur in meinem Keller beträgt 17.5 bis 19 Grad, dürfte doch ideal sein.
Besten Dank für die schon erhaltenen, prompt gelieferten Bestellungen und die Auskünfte via Net.
Liebe Grüße
Gerhard, Steiermark
30.Aug.2003 09:01:51
Sie können auch jeden Tag umrühren. Im Buch ist gemeint, daß das Umrühren alle 3-4 Tage genügt. Durch die CO2 Entwicklung wird nach kurzer Zeit der Gärbehälter wieder mit Gas gefüllt (CO2 ist schwerer als Luft), d.h. es passiert auch bei täglichem Öffnen des Gefäßes nichts. Ihre Raumptemperatur ist ideal.
Freut mich, daß Sie zufrieden sind!
🙂
Eintrag Nr. 757
Habe heut 11 Liter Marillenmaische abdestilliert und dabei 2,2 l 67 %iges Destillat bis 91° C erhalten. Der Nachlauf (0,5 l) bis knapp 95° C hatte noch 45%.
Ist es sinnvoll den Nachlauf der Maische beim nächsten Destillationsgang zuzugeben?
wilfried, Kärnten
29.Aug.2003 19:44:30
Irgendetwas stimmt da nicht. Wenn Sie z.B. 20%vol Maische haben, dann erhalten Sie bei 91°C ca. 52%vol Alkohol. Ich vermute, daß Ihre Temperaturmessung falsch ist, es zeigt viel zu hohe Werte an. Der Nachlauf hat auch einen viel zu hohen Alkoholgehalt, Sie werfen dann ja das Beste weg.
Prinzipiell kann der Nachlauf bei einer neuen Destillation vorne wieder zugegeben werden (Großbrennereien machen dies meist so), aus Qualitätsgründen würde ich davon aber abraten. Machen Sie daraus lieber geschmacklosen Alkohol zum Ansetzen.
Eintrag Nr. 756
Hallo, ich und ein paar Kumpels haben uns gedacht wir machen als Schulprojekt Schnaps brennen. Ich würde jetzt gerne wissen ob sie mir ein Rezept für irgendeinen Schnaps geben könnten den man in 5 Tagen herstellen(Brennen) kann. Die Maische könnten wir auch schon früher machen.
Tschüß Klaus
Klaus, Beelitz
29.Aug.2003 16:59:40
Um etwas in 5 Tagen Brennen zu können, kommen nur Geiste in Frage, alles andere wie Maische und Angesetzte dauert länger, nämlich 4-6 Wochen. Für den Geist einfach in der Rezeptbörse suchen, dafür gibt es bereits eine große Anzahl Rezepte.
Eintrag Nr. 755
Ich habe eine Frage zur Lagerung. Wenn ich den Schnaps in Flaschen abgefüllt habe, sollte ich die Flaschen mit Watte verschließen zwecks Entwicklung des Aromas. Wäre es nicht besser, wenn man Filterpapier z.B. vom Kaffeefilter nimmt, man vermeidet dabei, dass evtl. etwas Watte in die Flasche fällt.
Vielen Dank für eine Antwort und viele Grüße
Kalle
Kalle, D
29.Aug.2003 14:26:11
Ja, natürlich können Sie auch Filterpapier verwenden, mit Watte lassen sich die Flaschen eben so gut "zustöpseln". Wichtig ist beim Verschluß nur, daß keine Verunreinigungen hinein kommen, aber der Luftaustausch gegeben ist.
Eintrag Nr. 754
Hallo
Mich interressiert, wie es um die Verwendbarkeit von verzinkten Stahlbehältern zur Maischeaufbewahrung steht. Immerhin sind in den Maischen ja noch Milch- Zitronen- oder div. Fruchtsäuren enthalten. Ich freue mich über die Beantwortung und möchte unbedingt auch noch loswerden, das diese Seiten, das Fachfragenforum speziell, super sind.
Gehaltvolle Grüße
Lodda
Lodda, NRW
29.Aug.2003 12:53:34
Danke für das Lob!
Zinkteile sind für das Schnapsbrennen nicht unbedingt empfehlenswert, eben wegen der Säuren. Wenn schon Zink verwendet wird, dann nur kleine Anlagenteile, den Behälter würde ich nicht verzinkt verwenden.
Eintrag Nr. 753
zu 748 - grau-weiße Haut auf der Maische
da scheint es sich um Kahmhefe zu handeln. Die produziert auch Aloool, aber weniger %.
Kosten (nicht die graue Haut sondern die Maische!) und bei Gefallen destillieren.

zitiert aus dem Gedächtnis, weil ich das Buch, wo´s drinnesteht nicht finde.
Tincturifax, Region Matzener Hügel
29.Aug.2003 12:31:00
Danke für die Info!
Eintrag Nr. 752
hallo hr. dr. schmickl!
habe gestern meine marillenmaische(welche bereits vergoren ist) mit dem aräometer auf alkohol gemessen (ich weiß - ist nicht die genauerste art), die hat aber nichts angezeigt!?!?!
vor einiger zeit hab ich meine kirschenmaische gemessen die hat ca. 9 %vol angezeigt.
hier einige daten:
16 kg marillen, 6 kg zucher(auf drei einheiten)
ph wert war 3,5, häfe, und etwas verflüssiger.
hilfe!!! kann ich die maische oder das aräometer schmeissen????
danke für die hilfe!
norbert, nö
29.Aug.2003 07:19:00
Weder, noch. Ein Aräometer ist ein sehr genaues Meßgerät, aber wie bei allem, gibt es da ein paar Bedingungen die man bei der Handhabung beachten muß.
Ein Aräometer mißt nichts anderes als die spezifische Dichte einer Flüssigkeit. Alkohol macht die Dichte kleiner, gelöster (Frucht-)Zucker größer. D.h. beides hebt sich in Bezug auf die Dichte gegenseitig wieder auf, darum können Sie mit einem Aräometer in einer Maische (die beides enthält) NIE etwas Sinnvolles messen. Daher kann ein Aräometer NUR für Destillate verwendet werden, die ja keinen Zucker enthalten können. Mich wundert, daß bei der Kirschmaische überhaupt etwas angezeigt wurde, die muß sehr sehr trocken gewesen sein.
Am einfachsten kann der Alkoholgehalt einer Maische mit einem Vinometer gemessen werden. Alternative: Eine kleine Probe zur Gänze überdestillieren und dann das Destillat mit Aräometer messen.
Eintrag Nr. 751
Grüss Euch!
ich habe heuer furchtbar viele ZWETSCHKEN und mir deshalb gedacht mit Schnapsbrennen anzufangen. ich habe aber überhaupt keine ahnung- ich weiss nur, dass ich unbedingt einen Edelbrand herstellen möchte.also vielleicht habt ihr schon erfahrung oder könnt mir entsprechende literatur empfehlen.
Schnell!
l.g. Silvia
silvia, stmk
28.Aug.2003 22:53:00
Siehe Rezepte, als Literatur kann ich natürlich unser Buch sehr empfehlen.
😉
Darin ist der gesamte Vorgang in allen Einzelheiten, auch für Laien leicht verständlich, erklärt.
Eintrag Nr. 750
Hallo
Wie mache ich Maische?
Aus was kann ich Maische machen?
Aus jedem Obst?
Hanna, Wahler
28.Aug.2003 21:40:47
- Obst zu Brei verarbeiten, Hefe zugeben, pH regulieren, in einem Faß mit Gärspund gären lassen. Sehr detaillierte Anleitungen siehe Rezepte bzw. im Buch.
- Aus allem was nicht giftig ist
- Ja
Eintrag Nr. 749
Nochmal zum Haselnuß.
Spielt es bei den unterschiedlichen Verfahren eine Rolle, ob die Nüsse geschält sind?
Danke
H.-H.
lohrjaeger, spessart
28.Aug.2003 11:53:03
Sie können es mit beiden Varianten - also mit und ohne Schale - versuchen. Bei Schalen könnte ich mir vorstellen, daß diese z.B. einen leichten Bittergeschmack bringen, der nicht unbedingt erwünscht ist.
Eintrag Nr. 748
Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
Ich habe zwei Fäßer a. 100 Liter Kirschmaische die ausgegoren ist. Wenn man Sie umgerührt, bildet sich bei einem Faß nach ca. 2 Tagen eine grau weiße Schicht, welche sich wenn man sie abschöpft wie ein weißer Film um den Löffel legt. Das andere Faß ist ganz klar. Können Sie sich das erklären?
Mit freundlichem Gruß
Jürgen
Jürgen, Deutschland
27.Aug.2003 22:23:58
Welchen Alkoholgehalt hat die Maische? Bei unter 16%vol würde ich sagen, daß es Schimmel ist. Dann sollten Sie den Film abschöpfen und als Notmaßnahme sofort destillieren (sofern die Maische wirklich noch in Ordnung schmeckt, denn eigentlich sollte so eine Maische nicht mehr verwendet werden).
Eintrag Nr. 747
Ja hallo,
wie immer hoffe ich auf ihre Hilfe.
Möchte Mais vergähren,wieviel Wasser soll ich zugeben?(max.1/3 ist das so ok?
Was ist besser, frische oder getrocknette Maiskörner? Oder sollte ich lieber Maismehl daraus machen und denn vergähren? (oder ist alles egal?.
Mit Mehl müsste es doch am besten sein,denn noch verflüssiger zu u.s.w.dazu.
Ich möchte den eigendlichen Kolben nicht mit einmaischen da ich denke er ist Holzig und daraus entsteht metylalk. ??
Oder kann ich maiskolben einfach kleinschneiden und einmaischen.?
Muß ich die doppelte menge an Verflüssiger dazugeben?
MFG
ein Gruß an alle
Hadria
Hadria, Kärnten
27.Aug.2003 22:07:16
Bei Mais sollten Sie Wasser 1:1 zugeben. Sie können sowohl frische als auch getrocknete Körner verwenden, diese aber gut schroten, eben wie Mehl. Man kann auch fertiges Maismehl verwenden, keine Frage. Der Unterschied ist minimal, es ergibt alles so ziemlich geschmacklosen Alkohol. Verflüssiger ist in jedem Fall zuzugeben, und zwar die 2-3 fache Menge. Den Kolben nicht verwenden, nur die Körner.
Denken Sie aber daran, daß Mais nicht Zucker- sondern Stärkehältig ist. D.h. sinnvolles Vergären gelingt nur mit der Zugabe von aktivem Malz bzw. Amylase. Die wandelt die Stärke in Zucker um, der vergoren werden kann.
Eintrag Nr. 746
nochmal zu Eintrag 728:
Ja, so kann es einem Anfänger gehen :(.
Ich habe zum Vergleich einfach mal billigen Doppelkorn aus dem Supermarkt in derselben Destille (komplett aus Edelstahl in Pharmaqualität) gebrannt.
Ergebnis: Es riecht genauso stechend, wie mein Ergebnis des zweimal gebrannten Zuckerschnapses.
Also alles in Ordnung. 85-90%-iger riecht einfach stechend.
Ist vielleicht mal ein Tip für Anfänger, um die Nase zu schulen. Oder?
Dextro, Kärnten
27.Aug.2003 19:09:46
Richtig, Alkohol mit mehr als 50%vol riecht immer stechend.
Eintrag Nr. 745
Nach ansetzen von Schwarzem Holunder mit Gärfix (25 l) in einem Faß mit Wasserrand, guter Gärung wollte ich mittels pH Teststreifen die Säure messen doch der rote Farbstoff verfälscht wahrscheinlich die Testfelder zu sehr. Was soll ich machen????? Der Alkoholwert liegt am 4. Tag bei 10 Vol.%, die Maische riecht gut, schmeckt fein säuerlich. Bitte um Antwort.
Gerhard M., Steiermark
27.Aug.2003 14:55:44
Sobald die Gärung in Gang ist, sollten Sie den pH Wert keinesfalls mehr ändern. Bei schwarzen Holler hat man ein Problem beim Ablesen. Hier verwenden wir immer Biogen M, egal welcher pH vorliegt (Biogen ist eine Pufferlösung, daher kann der pH nie zu nieder werden).
Eintrag Nr. 744
Hallo zusammen,
meine Apfelmaische gärt nun seit 12 Tagen schön vor sich hin.
Sie wurde mit dem Häxler geschreddert sowie mit Sherryhefe angesetzt. Leider habe ich keinen Verflüssiger hinzugegeben.
Kann ich dies noch nachträglich machen, oder hat es keinen Zweck mehr ?
Danke für Eure Antworten.
Gruß Navy
Navy, BRD
27.Aug.2003 10:18:41
Doch, nach 12 Tagen können Sie noch Verflüssgier hinzugeben, das macht schon Sinn.
Eintrag Nr. 743
Ich habe vor 3 Tagen eine 60 Liter Zwetschken-Maische angesetzt. Ich gab 19ml Reinzucht-Hefe (Kaltgärhefe von Vina) dazu!
Frage 1: Kann ich nachträglich Turbohefe dazugeben um einen höheren Alkoholgehalt zu erhalten (Vertragen sich die verschiedenen Hefen?)?
Frage 2: Bis heute hat die Vergärung noch nicht begonnen. Muß ich mir schon Sorgen machen (hab noch keine pH-Meßstreifen)?
Christoph Ploder, Graz
27.Aug.2003 08:10:52
ad 1: Wenn eine Gärung bereits in Gang ist, macht es keinen Sinn eine andere Hefe zuzugeben, die neue Hefe stirbt durch den Alkohol sofort ab. Nur wenn die Hefe bereits selbst Alkohol erzeugt, kann Sie darin leben. Weiters ist das Mischen von verschiedenen Hefen nicht anzuraten. Lassen Sie die Maische lieber so ausgären.
ad 2: Das ist dann was anderes. Sind Sie sicher, daß noch kein Alkohol entstanden ist? Wenn ja, dann können Sie die Turbo zugeben. Ist allerdings bereits Alkohol vorhanden oder Sie sind unsicher, dann machen Sie mit der Turbo einen Gärstarter. Beeilen Sie sich, andernfalls könnte der Zwetschkenbrei zu schimmeln/faulen beginnen. 3 Tage sind schon lang, kosten Sie den Brei vorher, ob er geschmacklich noch in Ordnung ist.
Eintrag Nr. 742
Moin moin zusammen,
ich meine hier im Forum mal gelesen zu haben, das Birnenkerne (wenn sie durch den Gartenhäcksler gehen) den Geschmack negativ verändern. Leider finde ich diesen Beitrag nicht mehr wieder.
Kann ich die Birnen so durch einen Gartenhäcksler geben, oder sollen die Kerne vorher entfernt werden ?
Danke für die Beantwortung meiner Frage.
Gruß Gerd
Gerd, Ostfriesland
26.Aug.2003 17:14:43
Sie könnnen die Birnen ohne Probleme mit den Kernen in den Häcksler geben, die Kerne geben keinen negativen Geschmack ab. Es sind die Kerne von Steinobst die nicht zerstört werden sollen.
Eintrag Nr. 741
ad 720
In einem Buch (Klosterneuburger Schule?), vor langer Zeit war zu lesen, daß man Essigstich mit Kalk wegbekommen soll. Aber nicht mehr als 200g/hl verwenden. Was gibts dazu zu sagen?
Oder ist bei Apfel sowieso Essig die Alternative?
Wie stellt man ihn her? Einfach offen stehenlassen?
Tincturifax
Tincturifax, NÖ
26.Aug.2003 14:37:32
Ja, es stimmt, Kalk (ist alkalisch) neutralisiert Säuren, also auch die Essigsäure. Durch die Zugabe erhöhen Sie zwar den pH-Wert, ob dann der geschmacklich unangenehme Essigstich damit auch weg ist, kann ich mir allerdings nicht vorstellen.
Ich habe bisher die Erfahrung gemacht, daß man Maischen, die geschmacklich nicht vollkommen in Ordnung sind, auch durch diverse Zusätze nicht mehr retten kann. Es wird eher noch schlimmer, im Destillat tritt der Fehler oft noch deutlicher hervor.
Apfelessig wäre durchaus eine Alternative, aber auch beim Essig gibt es, je nach Herstellungsmethode, große Qualitätsunterschiede. Einfach offen stehen lassen wird da für einen guten Essig leider nicht genügen.
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