SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

Schnaps selbst herstellen: Dr. Schmickl beantwortet Ihre Fragen zum Herstellen von Schnaps – Maische, Destille, Verdünnen, Geiste, Rezepte…

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Eintrag Nr. 1660
Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
leider war Ihr Buch hier nicht erhältlich. Daher hab ich gestern abend allein 2 mal 25 L Apfelmaische angesetzt. Den pH habe ich mit Milchsäure auf 3 eingestellt und dann Reinzuchthefe und Hefenahrung zugesetzt. Zur pH-Einstellung hatt ich nur Lackmuspapier. Heute morgen hatte die Gärung immer noch nicht begonnen. Jetzt habe ich Angst, daß die Maische doch zu sauer geworden ist. Kann ich den pH mit Natron wieder absenken und nochmals Hefe zugeben, oder ist alles verdorben?
Vielen Dank
Holger
Holger, Niedersachsen
27.Sep.2004 07:41:48
Das Buch ist nun wieder überall erhältlich. Lassen Sie der Hefe noch einen Tag Zeit, viele Hefearten brauchen etwas länger. In welcher Umgebungstemperatur steht das Faß? Es sollte mindestens ca. 17-19°C haben. Je kälter es ist, desto länger dauert der Start. Unter ca. 15°C sollte die Temperatur nicht sein. Natron würde ich nicht zugeben, die Hefe sollte auch so starten. Eventuell ins Warme stellen (ca. 20 bis 25°C) und sobald es kräftig gärt wieder zurück in den kühleren Raum geben.
P.S.: Säuren senken den pH-Wert, Laugen und Basen bewirken eine pH-Wert-Erhöhung.
Eintrag Nr. 1659
Hallo Herr Dr. Schmickl,
ich habe mir einen größeren Topf als meinen bisherigen Schnellkochtopf besorgt. Er ist schon etwas älter und innen beschichtet (ich glaube man nennt es emailliert oder so? So einen Art Keramik...). Jedenfalls ist der Topf fast wie neu, nur am Deckel gibt es eine Stelle, wo die Beschichtung scheinbar abgesprungen ist. An dieser Stelle hat sich Rost gebiltet. Ist dass schlimm bei der Destillation? Wenn ja, würde es reichen mit einem Lack drüber zu pinseln? Topf und Deckel kann ich doch mit einer Silikondichtung abdichten, oder? Ein Bekannter hat mich verunsichert (Weichmacher). Aber ist dass bei Silikon auch problematisch?
Besten Danke,
FRANK
Frank, Bayern
26.Sep.2004 22:31:16
Ja, Rost ist keinesfalls gut. Mit einem Lack darüberzupinseln wird das Problem nicht lösen, denn die Alkoholdämpfe werden den Lack angreifen. Wenn diese Stelle jedoch nur klein ist, genügt es den Rost abzuschleifen. Silikondichtungen aus Laborsilikon sind in Ordnung, gibt es in Schläuchen und Matten im Laborfachhandel. Also NICHT Sanitärsilikon aus der Tube vom Baumarkt!
Alternative: Dichtband für Wasserleitungen aus Teflon (PTFE), ist in jedem Baumarkt erhältlich, zusammendrehen und als Dichtung verwenden (siehe dazu auch zahlreiche Einträge in der Diskussion).
Eintrag Nr. 1658
Hallo Herr Schmickl,
gibt es Ihr Seminar auch in gebundener (geschriebener) Form?
Udo
udo, nalbach
26.Sep.2004 15:46:47
Im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" ist weitgehend der Seminarinhalt zusammengeschrieben. Außerdem sind noch ca. 90 Rezepte enthalten, die wir im Seminar aus zeitlichen Gründen nicht alle besprechen können.
Eintrag Nr. 1657
Hallo Herr Schmickl,
ich habe bislang meine hochprozentige Maische vergären lassen und anschließend einmal destilliert. Jetzt nervt meine Frau und erzählt mir etwas von Raubrand/Rohbrand usw. und ich soll jetzt doppelt brennen. Im Internet und veschiedenen Foren habe ich bislang unterschiedliche Darstellungen bekommen. Sie als Fachmann können mir sicherlich die richtige Antwort geben.
Hoffentlich brauche ich keinen Kniefall vor meiner Frau vollziehen.
Herbert
Herbert, Oldenburg
25.Sep.2004 00:26:30
Vorschlag: machen Sie eine hochgradige Maische, die einfach gebrannt wird, und eine herkömmliche Maische, die doppelt gebrannt wird (also Roh- und Feinbrand). Dann lassen Sie Ihre Frau kosten, danach sollte sich die Frage nicht mehr stellen. Es bringt nämlich nichts über dieses Thema herum-zu-theoretisieren, ein einfacher Versuch mit Kostprobe sagt mehr als tausend Worte, außerdem kann man nur auf diese Weise tiefe Überzeugungen ändern.
Doppelt gebrannt wird nur aus einem einzigen Grund: herkömmliche Maischen haben einen zu geringen Alkoholgehalt, als dass bei einem Durchgang bereits zumindest Trinkstärke (mehr als 43%vol) herauskommt. Daher muss in diesem Fall ein zweites mal destilliert werden. Professionelle (Abfindungs-)brenner arbeiten mit Anlagen, die mit Verstärkerkolonnen o.ä. ausgestattet sind, damit gelingt es in einem einzigen Arbeitsgang eine herkömmliche Maische "zweimal" (innerhalb der Anlage) zu brennen. Die meisten Brände, wo "doppelt gebrannt" auf der Flasche steht wurden mit so einer Anlage nur ein einziges mal destilliert. Insbesondere Qualitätsbrenner arbeiten mit solchen Anlagen, denn angeblich soll der Aromaverlust geringer ausfallen, wenn mit einer Verstärkerkolonne "doppelt" gebrannt wird.
Jeder Destillationsvorgang bringt Aromaverlust, weil die Trennung entsprechend der Siedepunktsverteilung der einzelnen Komponenten erfolgt. Je öfter destilliert wird, desto schärfer diese Trennung. Und da Aromastoffe nicht den selben Siedepunkt wie Ethanol haben, werden diese irgendwann auch abgetrennt. Machen Sie doch auch hier wieder einen Versuch: destillieren Sie Ihre hochgradige Maische nicht einmal, sondern z.B. fünfmal hintereinander. Beim zweiten Brand ist schon ein Unterschied bemerkbar, der immer deutlicher wird, je öfter Sie destillieren.
Fazit: Kniefall ist keiner notwendig, recht hat sie aber in Bezug auf herkömmliche Maischen. Da geht's nicht anders.
Eintrag Nr. 1656
Hallo Herr Dr. Schmickl,
ich habe bei meinem Geistrohr jetzt ein digitales Thermometer eingebaut. Am höchsten Punkt vor dem Kühler, wie sie es erklärt haben. Meine Frage: Bzgl. Nachlaufumschaltung , woher stammt der Wert 91 C°. Können sie mir das Erläutern.
Besten Dank und schöne Grüße
aus dem Ländle
Vonach Kurt, Vorarlberg
24.Sep.2004 18:43:25
Die Dampftemperatur entspricht immer einem bestimmten Alkoholgehalt im Kessel. Das ist ein physikalischer Zusammenhang, reines Wasser kocht bei 100°C, 96%vol Alkohol bei 78,5°C, ein Gemisch aus beiden irgendwo dazwischen. Je mehr Wasseranteil, desto höher die Dampftemperatur. Auf diesem Prinzip beruht auch das Ebulliometer bzw. Ebullioskop, mit diesem Messgerät wird der Alkoholgehalt von alk. Getränken (Bier, Wein usw.) aufgrund der Dampf- bzw. Siedetemperatur bestimmt. Es ist also nichts anderes, als eine "Umrechnung" des Alkoholgehaltes in die entsprechende Dampftemperatur. Bei Abfindungsbrennern wird meist der Alkoholgehalt vom Destillat gemessen, bei Unterschreitung eines gewissen Wertes (da hat jeder Brenner seine persönliche Grenze, in der Regel irgendwo zwischen 40 und 50%vol) beginnt dann der Nachlauf. 91°C sind diesbezüglich auf der sicheren Seite und wurden von uns durch (jahrelange) zahlreiche Versuche bestimmt.
P.S.: steht auch alles im Buch.
😉
Eintrag Nr. 1655
hallo,
ich habe Äpfel zu saft verarbeitet und 20 liter saft mit turbohefe und 3 kilo zucker angesetzt,
meine frage? kann ich den most gleich nach der gärung destillieren oder erst noch ruhen lassen?
ernie, Schleswig-holstein
24.Sep.2004 17:52:08
Lassen Sie den Most ca. 1-2 Monate ruhen, erst dann destillieren.
Eintrag Nr. 1654
Hallo!
Ich möchte Zwetschgenwasser machen, und habe ca. 200kg intakte Zwetschgen ohne Stengel und jegliche Zusätze in mehrere Fässer aufgeteilt. Die Lebensmittelfässer habe ich mit einem Deckel mit Gäraufsatz verschlossen. Die Zwetschgen wurden gut gehäckselt und durchmischt, es bildet sich bereits vergorene Flüssigkeit und die Kerne sinken auf den Boden ab. Kann ich die Zwetschgenmaische nach dem Brennen lassen als "Zwetschgenwasser" verkaufen?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort
Sepp, Oberfranken
24.Sep.2004 17:10:23
Verkaufen dürfen Sie die Schnäpse, wenn Sie dazu die Erlaubnis vom Zoll haben (Brennrecht). Sind Sie jedoch nur Stoffbesitzer, so ist meines Wissens nach in Deutschland der Verkauf nicht erlaubt, also nur für den Eigenbedarf. Fragen Sie aber sicherheitshalber bei dem Lohnbrenner, wo Sie Ihre Maische abgeben werden, nochmal nach.
Eintrag Nr. 1653
Hallo Herr Dr. Schmickl,
Sie schreiben in Ihrem Buch und auch im Artikel Nr. 1517, daß die Zugabe von "alkoholbildenden Substanzen" (also auch jede Form von Zucker) bei einem Abfindungsbrennrecht verboten ist, nicht jedoch per Verschlußbrennrecht. Ist aber nicht Ziel der Anmeldung des Brennens von "perfekter Maische" (nach Schmickl/Malle 🙂 beim Zoll genau dieses: Maische mit Turbohefe & Zucker per Abfindungrecht brennen? Oder hab ich was falsch verstanden? Konkret würde ich gerne wissen, ob ich 20%ige Zwetschkenmaische mit einer Ihrer Anlagen für den Eigenbedarf (angemeldet) brennen darf. Vielen Dank!
Brennsaspirant, Österreich
24.Sep.2004 10:50:45
Nein, Sie dürfen nicht hochgradige Maischen im Rahmen eines Abfindungsbrennrechts brennen, unsere Kleinanlagen unterliegen in Österreich dem Abfindungsbrennrecht, da hier die Steuer auf Grund der zu destillierenden Maischemenge berechnet wird. Verschlußbrennanlagen haben ein (plombiertes) Meßgerät nach dem Kühler.
Eintrag Nr. 1652
hallo hr. dr. schmickl!
wann erntet man eigentlich quitten bzw vogelbeeren?
danke
lg norbert
norbert, nö
24.Sep.2004 07:45:38
Quitten ernten Sie im September, auch bei der Ernte sind sie noch ziemlich hart. Für optimales Aroma die Früchte vor dem Einmaischen kochen. Vogelbeeren idealerweise nach dem ersten Frost ernten, wenn dann die Vögel noch was übrig lassen... Sonst auch ca. Ende September bzw. Anfang Oktober ernten.
Eintrag Nr. 1651
Hallo,
Sie schreiben in Ihrem Buch über Angesetzte, wenn zu ....., dann einmal überdestillieren o.ä. Muss ich dann vorher den Angesetzten auf ca. 11 % herunter verdünnen? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Gruß
Bernd
Bernd, Bremen
24.Sep.2004 00:20:31
Den Angesetzten, d.h. ca. 50%vol Alkohol in dem Früchte angesetzt werden, vor dem Brennen nicht verdünnen, sondern unverdünnt destillieren. 11%vol brauchen Sie immer nur für Geiste, nicht jedoch für Angesetzte.
Eintrag Nr. 1650
Eignet sich ein Sauerkrautfass aus glasiertem Ton um Obst einzumaischen; nur mit Wasserrille aber ohne Gärspund?
Gaberle, Bayern
23.Sep.2004 21:41:16
Ja, das funktioniert, da auch in diesem Fall die Wasserbarriere vorhanden ist. Da ist quasi die Wasserrille der Gärspund.
Eintrag Nr. 1649
Hallo!
Ich habe eine Frage.
Wann in dem ganzen Brennprozess beginnt das Wasser zu kochen, was muss ich tun wenn es kocht?
Vielen dank!
Heide Körner
Heide Körner, München
23.Sep.2004 16:23:53
Anscheinend haben Sie unser Buch nicht gelesen.
😉
Es ist ein physikalisches Gesetz, dass Flüssigkeitsmischungen, wie z.B. Alkohol-Wasser, nur EINEN einzigen Siedepunkt haben, der vom Mischungsverhältnis abhängig ist. Der Siedepunkt liegt also irgendwo zwischen 78,5 und 100°C, je nach dem ab mehr Wasser oder mehr Alkohol enthalten ist (je mehr Wasser, desto höher die Siedetemperatur). Es kocht nicht zuerst der Alkohol und später dann das Wasser.
Was tun wenn es kocht? Den Dampf ableiten und abkühlen bis er wieder flüssig wird (kondensiert), das ist dann der Schnaps.
Eintrag Nr. 1648
Sehr geehrter Herr Schmickl
In ihrem Buch schreiben Sie, wie Sie mit der Wok-Methode brennen. Wie konnten Sie dabei Vor- und Nachlauf abtrennen?
Vielen Dank!
Gruß Ufrecht
Christian Ufrecht, Stuttgart
23.Sep.2004 16:21:08
Nicht dass da jemand auf falsche Gedanken kommt: wir brennen NICHT mit der WOK-Methode illegal Schnaps! Das war während eines Urlaubs in Mittelamerika, auf einer Karibikinsel. Damals gab es keinen Vorlauf, weil wir als Grundstoff verdünnten Rum benutzt haben. Wir haben also einen Geist hergestellt. Die Destillation haben wir noch vor Nachlaufbeginn beendet.
Abgesehen davon kann man natürlich das Auffanggefäß nach ein paar Minuten wechseln und so den Vorlauf abtrennen. Natürlich ist dies umständlich und nur zu zweit zu schaffen, aber es geht.
P.S.: Das alles steht auch so im Buch
Eintrag Nr. 1647
Hallo Herr Dr. Schmickl,
ich habe gestern eine Pflaumenmaische angesetzt. Dass Fass war aber (wie in ihrem Buch beschrieben) auch bei mir viel zu voll. Genau wie in ihrem Buch beschrieben wollte auch ich einfach nichts übriglassen. Das Fass ging natürlich über als die Gährung einsetzte. Ich habe dann nach einigem hin und her ein zweites Fass (nur 10L-Fässer) genommen und so umgeschüttet, dass beide Fässer nur halb voll waren. Trotzdem entsteht kontinuierlich Schaum, der das ganze halbe Fass langsam aber sicher nach oben steigt. Ich muss in regelmäßigen Abständen (was mir das schlafen unmöglich macht...) das kleine Fässchen verschließen, ordentlich durchschütteln und den Gärspund wieder aufsetzten.
Gibt es so etwas wie Antischaum beim Kochen auch etwas Ähnliches fürs Gährfass?
Danke,
FRANK
Frank, Bayern
22.Sep.2004 23:40:05
Kann es sein, daß Sie zu rasch vergären? Sie sollten ca. 17-19°C haben, dann sollte das nicht passieren. Andernfalls ein zwei Tropfen Antischaum, dann werden auch die Nächte wieder ruhiger...
😉
Eintrag Nr. 1646
hallo,
ich würde gerne wissen was ich für säure brauche um den pH wert zu senken, oder zu steigen
mfg
max, d
22.Sep.2004 19:48:51
Mit Säuren kann der pH nur gesenkt werden, bei Zugabe von Laugen steigt der pH.
Für Obstmaischen, die später gebrannt werden sollen, können Sie Zitronensäure oder Milchsäure verwenden. Am besten haben sich jedoch Fruchtsäurenkombis wie z.B. Biogen M erwiesen, weil die zusammen mit dem Obstbrei eine Pufferlösung bilden. Sie können also nicht, wie bei reinen Säuren, überdosieren.
Eintrag Nr. 1645
Hallo Drs. Schmickl,
bei der Arbeit sind folgende Fragen entstanden:
1. Kann eigentlich für die Bienenauffütterung zu verwendender Invertzucker ohne Sonderbehandlung für Maischen verwendet werden?
2. Zwetschen sind mit Stiefeln schlecht zu zerkleinern. Was spricht dagegen, die Zwetschen bei kleinen Mengen, z.B. 15 kg, auf z.B. 80 Grad zu erhitzen unter Zugabe eines Zuckeranteils und dann unter 40 Grad den Verflüssiger zuzugeben? Anschließend dann die Hefe bei ca. 20 Grad.
Vielen Dank für Ihren Ratschlag.
hanseifert, Nds
22.Sep.2004 17:20:36
ad 1: Ja, können Sie verwenden.
ad 2: Spricht nichts dagegen. Alternative, weil die Kerne sehr hart sind: Zwetschken ins Fass geben und dann mit einer Handbohrmaschine und einem großen Rühraufsatz für Lacke bei stärkster Stufe mixen. So bleibt keine Zwetschke ganz, aber die Kerne werden nicht zerstört. Funktioniert prima!
Eintrag Nr. 1644
Hallo zusammen !
Ich hätte da eine Frage: Ich habe Hollunderbeeren in Alkohol angesetzt, nach 5 Wochen filtriert und die Flüssigkeit dann gebrannt. Was kann ich mit der verbliebenen Flüssigkeit machen? Ist das (leicht alkoholischer) Saft? Likör? Schmecken tuts zumindest nicht schlecht....
Danke
Pete, Steiermark
22.Sep.2004 14:35:33
Mit der im Kessel verbliebenen Flüssigkeit nach dem Brennen? Wird auch Sumpf genannt. Damit können Sie gar nichts mehr machen. Schmeckt normalerweise leer, ausgekocht.
Eintrag Nr. 1643
Hallo,
möchten gerne Ebereschenschnaps machen. Wie wird die Maische angesetzt. Kann mir jemand helfen?
Gruß an "good old Germany"
Lissy
Lissy Reitmaier, Canada
22.Sep.2004 13:59:03
Ebereschen rebeln, waschen und zermatschen, etwas Wasser, Hefe und Verflüssiger dazu, pH auf 3 einstellen nicht vergessen, und mit einem Gärspund verschlossen in einem Getränkefass o.ä. gären lassen.
Siehe auch Rezeptbörse.
Eintrag Nr. 1642
kann ich auch früchte (z.B.: äpfel) aus dem supermarkt nehmen.
mfg
max, d
21.Sep.2004 17:01:53
Ja, achten Sie aber auf reifes und geschmackvolles Obst.
Eintrag Nr. 1641
Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl, müssen Sie Separat-Bestellungen (aus Österreich) über einen größeren Brennkessel als 2 l (nur der Kessel!) dem Zoll melden? Danke für Ihre Auskunft und Kompliment für Ihr Buch und die Mühe und Geduld mit dieser Website!
Brennaspirant, Österreich
21.Sep.2004 13:56:21
Wenn Sie von uns eine 2 Liter Anlage besitzen und diese um einen größeren Topf erweitern, besteht Meldepflicht. Ebenso wenn der Topf vor der Anlage gekauft wird.
Danke!
Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

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