SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

Schnaps selbst herstellen: Dr. Schmickl beantwortet Ihre Fragen zum Herstellen von Schnaps – Maische, Destille, Verdünnen, Geiste, Rezepte…

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Eintrag Nr. 4100
Hallo Herr Schmickl,
Gratulation für ihr gelungenes Buch und den interessanten Brennkurs bei Innen.
Ich habe schon alles durchforstet aber ich finde keine Antwort auf meine Frage.
Wie lange sollen die Kirschkerne in einer Hochprozentigen Maische bleiben?
-bis zum Tag des Brennens?
Herzlichen Dank
wolle, bayern
24.Aug.2015 21:03:23
Danke, freut uns! 🙂
Ja, bei Steinobst die (unzerstörten!!) Steine in der Maische belassen, ca. 20% der Steine mitbrennen.
Eintrag Nr. 4099
Zu Eintrag 4091,

das Destillat wurde mehrere Tage stehen gelassen und immer wieder durch starkes schütteln durchlüftet. Allerdings nicht mit einem "Handmixer" bearbeitet.
Jedoch ohne eine Änderung.
Auch ein Destillat eines Zuckeransatzes mit Turbohefe zeigte ein ähnliches Geruchsbild.
Der Ansatz selber schmeckte einwanfrei und trocken/etwas herb ohne "Fehlgerüche".
Egal ob Vor-, Mittel-oder Nachlauf. Der stechende Geruch bleieb vorhanden nur mit sinkendem Alkoholgehalt etwas weniger.
Ich verwende lediglich eine Silikondichtung und die Kupferdestille war vor dem Brennen mit Zitrönensäure gereinigt.
Ulrich Weigel, Rheinland Pfalz Deutschland
20.Aug.2015 10:53:31
Schütteln ist zu wenig, es muss stark schäumen, sonst hat das Ganze keinen Effekt. Geeignete Geräte je nach zu mixender Menge: Milchaufschäumer batteriebetrieben, Pürierstab, Bohrmaschinenaufsatz.
Der stechende Geruch bei einer Maische hat eine andere Ursache: Acetaldehyd, ein Zwischenprodukt der alkoholischen Gärung. Baut sich ab beim Lagern der Maische. Wird die Maische zu früh destilliert ist das Destillat scharf, nach zumindest ca. 6 Monate Lagerung der Maische ist die Schärfe weg. Auch hier ist es empfehlenswert das Destillat beim Verdünnen schäumend zu mixen. Jedoch: nur hochgradige Maischen können gelagert werden, bei herkömmlichen Maischen ist der Alkoholgehalt zu gering um konservierend zu sein. Destillate aus zu alten herkömmlichen Maischen haben einen modrigen Geruch, wie ein feucht-modriger Keller. Wegen der Schärfe werden daher qualitativ hochwertige Brände aus herkömmlichen Maischen auch zumindest 2, meistens jedoch 3 bis 4, Jahre gelagert bevor sie abgefüllt und verkauft werden.
Eintrag Nr. 4098
guten Tag . Ich möchte gern einen Brand aus
Buchweizen machen . Gibt´s dafür eine Rezeptur?
Wird verfahren wie bei normalem Weizen.?

wie soll ich vorgehen?
henry, nw
18.Aug.2015 15:47:54
Am besten die Suchfunktion in der Diskussion bzw. den Rezepten benutzen, da gibt es inzwischen unzählige Anleitungen für Stärkeprodukte.
Eintrag Nr. 4097
Hallo
Erst mal lob zu Ihrem tollen Buch! Habe es in sehr kurzer Zeit durchgelesen 😉
Und gleich die erste frage: Habe neu angefangen mit dem Brennen, und es als erstes mit Weisswein versucht. Habe 2x jeweils 4 liter Weisswein in einer 5 liter Pot Still gebrannt.
Bei jedem Brand hatte ich am anfang dunkel grünen Brand. Den habe ich aufgefanngen und weggekippt, erst den Brand der wieder heller wurde habe ich aufgefangen. Der dunkle brand kam im vorlauf und kurz im mittellauf. Obwohl es eigentlich keinen Vorlauf geben sollte? Es kamen ca ein viertel Schnapsglas grün.
Habe vorher die Destille mit Wasser und Roggen
Nach einer anleitung aus dem netz gemacht. Kann ich den rest trinken oder lieber wegkippen?
Im Buch steht es könnte sich um Metall handeln.
Gruß vom Sepp
Sepp, HE
18.Aug.2015 01:28:53
Anlage sehr gründlich reinigen, insbesondere den Kühler. Wahrscheinlich ist Ihnen dieses Gemisch beim Kochen übergeschäumt bzw. übergekocht.
Wenn dann entsteht eine grünliche Farbe aus Kupfer, das ist Grünspan. Aber das ist nicht dunkelgrün, sondern hellgrün, durchsichtig, manchmal nicht sofort erkennbar.
Eintrag Nr. 4096
Hallo Hr. Schmickl,
Ich habe mit einer Klosterneuburger Mostwaage den Zuckergehalt meiner Maische gemessen.
Ich habe dabei leider sehr geringe Werte festgestellt, mit reifen Früchten.
Es kamen dabei Werte von 3, 6 und 9 heraus.
Wenn ich allerdings eine Maische mit einem Alkoholgehalt von 20% erreichen möchte wäre das laut der Berechnung auf dieser Homepage viel zu wenig.
Laut diesen Berechnungen bräuchte ich zusätzlich ca. 400g Zucker/L, und das kommt mir schon sehr viel vor.
Wo habe ich den Fehler begangen?
Ich habe die Maische gefiltert und darauf geachtet, dass das Messinstrument frei schwimmen kann.
Danke Vielmals, Werner Schöbitz
Wermie82, Industrieviertel
15.Aug.2015 20:48:04
Der Zuckergehalt ist anhängig von der Obstsorte. Manche Früchte enthalten tatsächlich sehr wenig, eine Tabelle finden Sie im Buch. Für hochgradigen Ansatz kann der (ggf. geringe) Zuckergehalt vernachlässigt werden, kurzum so vorgehen wie im Buch beschrieben.
Eintrag Nr. 4095
Hallo,
welche Hefe sollte man beim Ansetzen von Elsbeeren nehmen?
Danke
dax, Mitteleuropa
15.Aug.2015 15:40:55
Je nach dem wie Sie einmaischen möchten, herkömmlich oder hochgradig. Am besten die Hinweise dazu im Buch beachten. Für herkömmliche Maische eignet sich z.B. Gärfix für Stein- und Beerenobst.
Eintrag Nr. 4094
Hallo Herr Schmick1,
ich bin im Bereich Maische ansetzen und Schnaps brennen ein absoluter Neuling und habe mit Begeisterung Ihr Buch gelesen. Es ist sehr verständlich geschrieben und bietet 1000 gute Tips, insbesondere für Anfänger, die sich in der Materie nicht auskennen. Vielen Dank für die gute Literatur.

Auf Ihrer Homepage ist mir bei der Berechnung von KMW aufgefallen, das sich hier vielleicht ein Schreibfehler eingeschlichen hat. Sie geben die Formel mit Grad [KMW] = 4,86 * [Oe] an. Rechnet man Ihre Werte jedoch nach glaube ich, dass die Formel 1 Grad [Öchsle] = 4,86 * [KMW] lauten sollte. Liege ich mit der Annahme richtig?

Herzliche Grüße und vielen Dank für Ihre Unterstützung mit Literatur, Dikussionsforen und Equipment.

Maischeneuling
Maischeneuling, Alpenland
14.Aug.2015 08:01:19
Danke, das freut uns! 🙂
Natürlich kann sich immer irgendwo ein Schreibfehler einschleichen. Habe daher hier nachgesehen:
http://www.oesterreichwein.at/unser-wein/das-weingesetz/klosterneuburger-mostwaage/
Der Tabelle zufolge entspricht 15°KMW 73,0°Oe.
Unser Eingabeformular für die Umrechnung (http://www.schnapsbrennen.at/zuckerAlkohol.php) ergibt:
72,9°Oe --> 15,00°KMW
Sie haben also recht, die Formel im Eingabeformular ist richtig, aber die Erklärung dazu genau verkehrt herum, danke für den Hinweis, werden wir ändern!
Eintrag Nr. 4093
Hallo,

zunächst einmal grosses Lob für Dein Buch.

Ich habe folgenden Effekt: Maische, Pflaumen, 7,5kg, 22g Turbohefe, 1.5 kg Zucker, 350ml Wasser, im dafür gekauften 30l Maischefass angesetzt, schäumt nach weniger als 24h derart über, dass Fruchtfleisch überquillt. Was mache ich falsch?
Gruß Ralf
Ralf, Bad Tölz
13.Aug.2015 20:31:01
Danke! 🙂
Fass ist zu voll bzw. Temperatur zu hoch, deswegen gärt es so stark. Bei ca. 17-18°C ist die Gärung deutlich langsamer.
Eintrag Nr. 4092
Betreff Eintrag Nr. 4090:

bitte benutze die SUFU im Forum..
oder schau dir mal die Fotogalerie an...
oder in der Produktliste gibts auch Destillen....

P.S.: im Forum wir der bau einiger dutzend Destillen sehr genau beschrieben....
und um die Heilige Schrift der Brenner (also das Buch ) wirst du eh nicht drumherumkommen....
Popcorn Sutton, Appalachen
05.Aug.2015 15:41:23
Danke!
Eintrag Nr. 4091
Sehr geehrte Profis,
bei meinen ersten Brennversuchen habe ich unter anderem 3 Liter Billigwein zu Weingeist zu verarbeiten versucht.
Allerdings kam bei meiner 5l Destille mit Kolonne(Raschig Ringe) nur Destillat heraus, welches über einen stechenden Geruch nach Lösemittel verfügte. Es war kein Schwefelgeruch.
Egal bei welcher Temperatur oder welchem Alkoholgehalt (max.70 %), der Geschmack/Geruch blieb der Gleiche.
Haben Sie eine Idee woran das liegen könnte?
freundliche Grüße
UW
UW, Rheinland Pfalz Deutschland
05.Aug.2015 08:11:23
Und wie schon so oft: siehe Buch! Ihr Problem und die Lösung dazu ist sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich darin beschrieben. Das Destillat eines geschwefelten Weines riecht NICHT nach Schwefel (Abbrennen eines Zündholzes) oder nach Schwefelwasserstoff (faule Eier) sondern sticht derart stark in der Nase, dass einem die Luft wegbleibt.
Eintrag Nr. 4090
Gibt es in dem Buch auch eine Anleitung um selbst einen Kessel zum Brennen herzustellen?
Tüftler, NÖ
04.Aug.2015 17:04:09
Im Buch sind Kriterien beschrieben, die eine Brennanlage - egal ob gekauft oder Selbstbau - erfüllen sollte, um möglichst viele Aroma- und Geschmackstoffe im Destillat zu erhalten. Eine Bauanleitung für den Selbstbau ist definitiv NICHT enthalten! In Deutschland (der Buch-Verlag ist aus Göttingen) ist es nach wie vor nicht erlaubt Schriften in Umlauf zu bringen die den Selbstbau von Brenngeräten beschreiben. Siehe Alkoholmonopolgesetz, §46 (1), Abs. 3.
Pikant ist dann Punkt (2): "Der REICHSMINISTER DER FINANZEN kann Ausnahmen zulassen."
Als Österreicher dachte ich eigentlich, dass Deutschland ebenfalls eine Republik ist... 😉

Zu Eintrag Nr. 4092 von "Popcorn Sutton", der diese Frage hier kommentiert: vollkommen richtig, vielen Dank für den Hinweis!
Eintrag Nr. 4089
Ich habe bei Vergorener Steinobstmaische immer im Absatz bei den Kernen eine weiße Schlempe was ist das?
Soll man unterrühren vorm Brennen oder ist es besser zu entfernen mit den Kernen
Danke für Informationen
Johann Koller, Österreich/Burgenland
30.Jul.2015 13:16:32
Wenn ich die Beschreibung richtig verstehe, ist das die abgestorbene Hefe die sich am Boden abgesetzt hat, Farbe ist weiß bis beige. Umrühren und brennen, der Anteil von der Biomasse (abgestorbene Hefe) der beim Umrühren am Boden bleibt muss nicht mitgebrannt werden.
Eintrag Nr. 4088
Hallo Herr Dr. Schmickl. Ich habe einen Kaffee-Geist nach Angaben aus Ihrem Buch ab Seite 120 gebrannt. Weisswein 10Vol.% (Tetrapack) mit 25 gr. Kaffe pro 1,5 Ltr. Weisswein im Aromasieb. Das Kaffeearoma ist auch da aber der Geist schmeckt sehr scharf. Der Geist hat nach dem Brannt 38Vol.% Alkohol. Meine Frage: Wie kann ich dem Geist noch einen milderen Geschmack geben ? Evtl. noch ein zweitesmal brennen....Wenn ja, sollte ich dann nochmals 25gr. Kaffee ins Aromasieb mit zugeben. Leider finde ich im Buch bzw. im Forum keine direckte Antwort speziell auf meinen Geist bezogen.
Vielen Dank für ein Antwort.
MfG aus Düsseldorf.
brennfuchs, BRD
30.Jul.2015 11:31:42
Haben Sie das Destillat auch wie im Buch beschrieben intensiv schäumend gemixt, um den Schwefel "auszutreiben"? Siehe Buch: jeder Wein wurde geschwefelt, daraus entsteht beim Brennen die schwefelige Säure welche sehr stark in der Nase sticht, aber zum Glück leicht flüchtig ist. Ja, natürlich können Sie prinzipiell aus dem Destillat nochmals einen Geist machen und wieder Kaffee dazugeben, es wird dann noch mehr nach Kaffee schmecken, befürchte jedoch, dass es dann zu intensiv wird. Gerade bei der Geistherstellung heißt nicht, mehr ist automatisch besser.
Eintrag Nr. 4087
Welche Temperatur am Steigrohr ist optimal Rauhbrand/Feinbrand? Wann sollte man das Ventil vom Wasserbad schliessen?
Yvonne Prosser, Wildschõnau
26.Jul.2015 09:11:56
Sorry, beide Fragen sind dermaßen anlagenspezifisch, dass darauf keine sinnvolle allgemeine Antwort gegeben werden kann. Z.B. hängt die angezeigt Temperatur auch davon ab WO im Steigrohr gemessen wird. Es gibt nur einen sinnvollen Messpunkt der anlagenunabhängig ist, siehe Buch. Wann das Ventil zu schließen ist hängt vom Kesselvolumen, der Füllmenge, dem Feststoffgehalt der Maische, der Heizleistung usw. usf. ab.
Eintrag Nr. 4086
Sehr geehrte Damen und Herren
Melonenmaische: Gibt man bei den Melonen die Schale auch ins Fass. Für Ihre Bemühungen besten Dank im voraus.
Mit freundlichen grüssen
EH
EH, CH
24.Jul.2015 14:02:47
Nein, nur das Innere verwenden.
Eintrag Nr. 4085
Sehr geehrter Herr Schmickl,
ich habe noch eine Frage zum Thema Geiste: Was sind die Vor- und Nachteile einer zweiten Destillation? Mit der zweiten Destillation meine ich, dass das reine Destillat des Angesetzten oder des Geistes noch einmal destilliert wird. Ich habe von einigen Gin-Herstellern gelesen, die so verfahren. Ich nehme an, dass das Destillat dafür wieder mit Wasser verdünnt werden muss, bevor es in den Kessel kommt. Ob und wie dann aber nochmal Vorläufe und Nachläufe abgetrennt werden weiß ich nicht. Können Sie da insgesamt etwas Licht ins Dunkel bringen?
Besten Dank!
Pioneer, Mittelgebirge
21.Jul.2015 10:38:18
Am besten so vorgehen wie im Buch sehr ausführlich und für Laien leicht verständlich beschrieben, dort finden Sie auch die Antworten auf Ihre Fragen, auch zum Thema Vor- /Nachlaufabtrennung beim zweifachen Brennen. Prinzipiell gilt, jeder Destillationsvorgang ist ein Reinigungsschritt, d.h. das Destillat wird geschmacksärmer und alkoholreicher. Es gibt viele Gin-Hersteller, jeder hat sein eigenes Verfahren, mache legen die Gewürze vorher in Alkohol ein, andere nicht usw. Meine beliebtesten Sorten werden mittels vapor-infusion hergestellt (Geistherstellung, siehe Buch) und keinesfalls doppelt gebrannt.
Eintrag Nr. 4084
Sehr geehrter Herr Schmickl,
zunächst ist ihr Buch hervorragend und hat mich schon recht weit gebracht in Sachen Destillation. Ein interessantes Thema ist die Reifung von Destillaten, um den Geschmack abzurunden und die alkoholischen Schärfen zu lindern. Dazu hätte ich noch ein paar tiefergehende Fragen:
1. Hilft die Reifung (bzw. auch die oft zitierte künstliche Alterung) nur bei Bränden oder haben wir dieselben Effekte bei Geisten und destillierten Angesetzten bzgl. der Qualitätsverbesserung, wenn zur Herstellung eingekaufter Primasprit verwendet wurde?
2. Bei welcher Alkoholkonzentration ist die Reifung am besten? Trinkstärke, Destillatstärke (also so wie aus der Destille gekommen) oder irgendwo dazwischen (z.B. eine Art "Faßstärke")?
Ich finde das Thema Reifung sehr interessant, deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir hier etwas weiterhelfen könnten. Vielen Dank!
Pioneer, Mittelgebirge
18.Jul.2015 19:24:58
Danke, das freut uns! 🙂
ad 1) Hilft prinzipiell auch bei Geisten und destillierten Angesetzten. Jedoch haben wir bemerkt, dass ein Geist aus verdünntem Korn (der nahezu geschmacksneutral sein muss) ein wenig milder und weicher schmeckt als verdünnter Wodka oder Primasprit. Keine Ahnung woher der Unterschied kommt, jedenfalls ist er bemerkbar.
ad 2) Trinkstärke ist für Hobbyhersteller am sinnvollsten, da jederzeit probiert werden kann ohne vorher umständlich Verdünnen zu müssen. Gewerbliche Hersteller verdünnen nicht, denn unverdünnt ist die zu lagernde Menge kleiner und somit kostensparender. Geschmacklichen Unterschied haben wir bisher keinen bemerkt. Selbstverständlich gilt dies nur für luftdichte Lagerung, also NICHT für Holzfässer!
Eintrag Nr. 4083
Hallo, kurze frage ob mir wer weiter helfen kann?
Habe sehr viele alte Weine, weis und rot und ein paar Sektflaschen dazu. Ich schütte alles in einen Behälter, gib je nach Menge Aktivkohle dazu.
Lass es ein paar Tage stehen. Muss ich dann noch zusätzlich einen geschmacklosen Schnaps(z.b. einen Brand der Firma Spitz) von 50% Vol. Alkohol dazugeben oder nicht. würde damit gerne einen Marillen Geist destillieren. Hoffe meine Frage versteht jemand und kann mir Antworten. Grüße Renè
Rene, Niederösterreich
15.Jul.2015 18:27:45
Bei Marillen muss der verwendete Alkohol möglichst rein sein, jeder noch so feine Beigeschmack ist sofort erkennbar. Somit würde ich das Wein/Aktivkohlegemisch filtrieren, dann destillieren, Nachlauf sehr früh beginnen. Mit dem auf ca. 12%vol verdünnten Destillat dann Geist herstellen wie im Buch beschrieben. Nein, Zugabe von geschmacklosen Schnaps ist nicht notwendig.
Eintrag Nr. 4082
guten Tag . ich habe im Febr, 15 williams birne
gebrannt. Der Geschmack ist da , aber nicht so richtig rund. Wie kann ich das verbessern?
henry, nw
11.Jul.2015 16:32:23
Belüften wie im Buch ausführlich beschrieben, zumindest 2 Jahre in 2/3 gefüllten Flaschen stehen lassen, siehe ebenfalls Buch.
Eintrag Nr. 4081
Eigene Antwort auf meine Frage 4080.
Habe meine Frage selber beantworten können. Im Buch auf Seite 119 z.b. rechts unten und auch noch auf anderen Seiten. Trotzdem Danke!!
MfG Dieter
brennfuchs, NRW
09.Jul.2015 11:23:20
Gutes Gelingen!
Wir behalten uns das Recht vor, jederzeit Einträge ohne Angabe von Gründen zu löschen.

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