SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

Schnaps selbst herstellen: Dr. Schmickl beantwortet Ihre Fragen zum Herstellen von Schnaps – Maische, Destille, Verdünnen, Geiste, Rezepte…

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Eintrag Nr. 2340
Hallo und guten Tag,
ich verfolge einige Nachrichten Ihrer Seite, aber leider konnte ich über die Suchfunktion meine Frage nicht beantworten.
Ich habe Hollunder angesetzt und nachdem auch abgebrannt. Leider ist mir beim letzten Kessel ein grösseres Malheur passiert, es ist total angebrannt. Der Rest war nur noch trocken und der Schnapswas braun und riecht sehr stark angebrannt. Da ich es sowieso immer 2 mal brenne, habe ich es auch so versucht den Geruch herraus zu bekommen, aber leider ist auch beim 2. Brand der Geruch immer noch da. Was kann ich dagegen tun? Hilft evtl Aktivkohle?
Vielen Dank für Ihren Antwort
Janssen,, Österreich
22.Okt.2005 19:37:28
Ja, Sie könnten es zumindest versuchen mit Aktivkohle einen geschmacklosen Alkohol daraus zu machen. Wenn dies auch nicht gelingt, bleibt leider nur noch wegschütten.
Für's nächste mal, um anbrennen zu verhindern: geben Sie auf den Anbrennschutz ein Blatt Küchenrolle und warten Sie bis die Flüssigkeit durchgesickert ist.
Eintrag Nr. 2339
sehr geehrte Herr Dr. Schmickl,
ich habe Quitten geschenkt bekommen und möchte diese Einmaischen. Den Vorgang selbst habe ich inzwischen bei Ihnen nachgelesen. Meine Frage ist, es sind Birnenquitten, z. Teil nur 30 % gelb der Rest grün, obwohl erst Mitte Okt. geerntet. Soll ich sie noch einlagern und nachreifen lassen, wenn ja bei welcher Temperatur? Sind die eigentlich reif? Oder soll ich nur die mindestens zu 50 % gelb sind nehmen?
Danke!
gerhard, Bayern
22.Okt.2005 10:10:12
Nein, grüne Quitten nicht verwenden. Weil sie unreif sind, ergibt sich auch kein Geschmack. Wenn reife Früchte verwendet werden, ist bei Quitten keine Lagerung zum Nachreifen erforderlich.
Eintrag Nr. 2338
Können Sie mir bitte den Ausdruck "Abfindungsbrand" erklären. Danke
elisabeth pangratz, Österreich, Tirol, Landeck
19.Okt.2005 09:53:02
Dies ist ein Schnaps, also Brand, der von einem Schnapsbrenner mit Abfindungsbrennrecht hergestellt wurde. Es gibt im wesentlichen zwei unterschiedliche Brennrechte: Abfindungs- und Verschlussbrennrecht. Eine Verschlussbrennanlage hat ein Alkoholmessgerät hinter dem Kühler, sodass anhand der Aufzeichnungen die zu zahlende Alkoholsteuer berechnet werden kann. Bei einer Abfindungsbrennanlage wird nichts gemessen, hier wird vom Zollamt die Alkoholsteuer auf Grund der, vor dem Brennvorhaben anzugebende, Maischemenge und Maischeart berechnet.
Eintrag Nr. 2337
Hallo Herr Schmickl,
wir haben zur Alkoholgradmessung von Ihnen das Aärometer mit dem dazugehörigen Meßzylinder 100 ml. Wie misst man den Alkoholgrad, wenn dieser höher ist. Meiner Meinung nach ist der Meßzylinder dann zu kurz. Wo kann man einen höheren Zylinder für höhere Alkoholgrade erwerben?
Vielen Dank für Ihre Antwort
Mit freundlichem Gruß
Torsten, Deutschland
18.Okt.2005 12:41:50
Mit dem Messzylinder kann bis ca. 75%vol gemessen werden. Normalerweise wird ein so hoher Alkoholgehalt nicht erreicht. Würde der Zylinder größer sein, bräuchte man ca. die doppelte Menge Flüssigkeit, soviel kommt bei Kleinstanlagen (0,5 bis 1,0 L Kesselvolumen) jedoch gar nicht heraus.
Wenn Sie dennoch einen höheren Alkoholgehalt messen möchten: die zu messende Flüssigkeit 1:1 mit Wasser verdünnen und den Messwert mit 2 multiplizieren.
Eintrag Nr. 2336
Hallo Herr Schmickl.
Kann es sein, dass Alkohol stark verfliegt?
Wenn bei mir kein Messfehler vorliegt, hatte mein Kirschwasser vor einem halben Jahr 42%. Und jetzt nur noch schlaffe 30%. Das ganze war kühl und trocken in einer Flasche mit Kork-Verschluss gelagert.
Kann der Verlust von Alkohol wirklich am Verschluss gelegen haben oder gibt es noch andere Ursachen für den "Schwund"?
malzbiertrinker, Deutschland
17.Okt.2005 19:59:44
Nein, das ist nur möglich wenn die Flasche offen war.
Eintrag Nr. 2335
Hat jemand Erfahrung mit Beigeschmack bei Benutzung von Turbohefe in einer Obstmaische? (in meinem Falle Birnen) Ich habe gehört, daß die Turbohefe zwar wunderbar viel Alkohol erzeugt, die Maische aber einen stark hefigen Beigeschmack haben soll. Macht sich dies evtl beim Brennen bemerkbar?
Thomas, B
17.Okt.2005 14:31:37
Das kann passieren wenn man von der im Buch beschriebenen Arbeitsvorschrift abweicht und die Maische nach Gärende nicht einige Monate ruhen läßt bevor man brennt.
Eintrag Nr. 2334
Wohne auf 750m über NN. Wie verändern sich hier die Temperaturen für den Nachlauf? Auch 91°C?
mandi, Tirol
17.Okt.2005 07:13:49
Gar nicht. Ja auch 91°C
Eintrag Nr. 2333
Hallo
ich möchte gerne quiten einmaischen jetzt wollte ich nur mal wissen was dabei zu beachten ist und ob ich da noch zucker dabeimachen muss
im voraus schon mal vielen dank
mit freundlichem gruss
Achim Fischer
Fischer Achim, Saarland
16.Okt.2005 08:26:39
Vorgehen wie im Buch beschrieben. Auf jeden Fall die dreifache Menge Verflüssiger zugeben, auf Wasser (max 1/3 der Fruchtbreimenge) nicht vergessen.
Eintrag Nr. 2332
Hallo Herr Schmickl,
Habe da mal eine Frage, und zwar ist es theoretisch und auch praktisch möglich (ratsam),
die verbliebene Schlempe (Rest, der verbleibt nach Beendigung des Brennens bei 91°)
wieder mit frischer vergorener Maische aufzufüllen um dann weiter zu brennen?
Wenn ich also 50L Maische zur Verfügung habe, davon 20L in den Brennkessel gebe, dann verbleiben noch 30L. Kann ich die auf die verbliebene Schlempe geben?
Die Ausbeute wird dadurch erhöht ohne die 91°-Regel zu brechen.
Betreibe die Destillation also als "pseudo perfusion"
Mit bestem Dank im Voraus, Marc
Marc, NRW
09.Okt.2005 19:22:46
Nein, macht qualitativ keinen Sinn. Besser ab 91°C den Nachlauf abtrennen und daraus geschmacklosen Alkohol herstellen.
Eintrag Nr. 2331
Hallo,
wir haben vor 4 Wochen ca. 1000 l Apfelmaische angesetzt.Nach täglichem Rühren ist der Gärkuchen verschwunden. Die Maische scheint nicht mehr zu gären, aber wir haben den Eindruck, dass sie trotzdem noch nicht ausgegoren ist.(Auf der ausgegorenen Frucht bildet sich keine Flüssigkeit.)
Unsere Frage lautet:
Kann der Maische jetzt nach 4,5 Wochen noch Turbohefe zugefügt werden oder braucht die Maische eventuell länger?
Wer kann mir helfen?
Grüße
Rene Boquoi
Rene Boquoi, BW
09.Okt.2005 12:25:56
Ich weiß nicht mit welcher Hefe Sie die Gärung gestartet haben. Die Gärung kann jedoch, je nach Hefeart, durchaus 2 Monate dauern. Somit abwarten bis die Gärung beendet ist.
Eintrag Nr. 2330
Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl,
ich möchte Gin herstellen, weiß auch, was alles für Aromaträger, wie Koreander, Muskat, Ingwer, Zitronenschale, Kümmel etc. neben Wacholder möglich sind, ich weiß aber nicht in welchen Mengen und Zusammenstellungen.
Haben sie ein typisches Ginrezept für mich?
Ich wäre ihnen sehr dankbar!
Beste Grüße,
karel
Karel, cz.
08.Okt.2005 10:23:39
Wie im Buch im Kapitel "Geiste" beschrieben: in den Aromakorb ca. 40 g getrocknete ganze Wacholderbeeren geben (je 1,5 Liter).
Eintrag Nr. 2329
Hallo Herr Dr. Schmickl,
Sie schreiben in Ihrem Buch, daß man für die Glasflaschen keine Schraubverschlüsse aus Kunststoff nehmen soll (wegen der Weichmacher). In den Metallschraubverschlüssen sind aber doch auch diese Dichtungen drin. Können da auch Weichmacher drin sein?
Gruß und Dank im voraus.
Matthias Eckel, Hessen
07.Okt.2005 11:18:03
Optimal sind diese Verschlüsse natürlich nicht, wenn Sie die Flachen jedoch nicht kopfüber oder seitlich lagern, geht es auch.
Eintrag Nr. 2328
Hallo Herr Schmickl,
Ich habe schon gute Erfahrungen mit dem Schnapsbrennen gesammelt. Nun wollte ich mich an Rum probieren! Zur Herstellung wollte ich 680g Zuckerrohrmelasse in 5l Wasser lösen und den Rest, um 18Vol% Alkohol herauszubekommen mit Zucker auffüllen. Als Hefe wollte ich Turbohefe verwenden! Und nach dem Brennen wollte ich das Destillat mit Eichenholzchips behandeln. Nun zu meinen Fragen:
1.Wird dabei wirklich Rumaroma entstehen?
2.Muss ich die Maische noch klären?
3.Antischaum besteht ja aus Silikonöl. Kann ich mir auch Silikonöl in der Apotheke kaufen?
4.Wie kann ich Maischen chemisch klären?
Mit besten Grüßen und schon mal vielen Dank für die Antworten
Sebastian B.
Sebastian B., NRW
06.Okt.2005 19:15:09
ad 1) wenn die Holzchips ordentlich durchgeröstet sind, ja in Etwa. Für nähere Infos "Rum" als Suchbegriff bei Rezepte und/oder Diskussion eingeben.
ad 2) nein
ad 3) nein
ad 4) Durch Fällungsmittel. Führen wir nicht. Dazu einwenig googeln.
Eintrag Nr. 2327
Hallo
Ich habe letzte Tage versucht meine Holundermaische zu brennen. Dabei ist mir alles aus dem Kessel geflogen. Ich glaube da war doch ein wenig Druck im Kessel. Warum???
Gruß
Jens
Jens, NRW
05.Okt.2005 21:50:50
Ohne Ihren Kessel zu kennen, tippe ich auf "Siedeverzug". Oben rechts als Suchwort eingeben für nähere Infos.
Eintrag Nr. 2326
Hallo Herr Schmickl,
hätte zwei Fragen an Sie:
1.Habe eine Apfel-Birnen Maische fertig mit deutlich mehr als 20%alc. Das nach dem Brennen ca. 75%alc.ergibt. Ist es vielleicht besser die fertige Maische auf 10-12% wegen des Aromas zu verdünnen als das fertige Destilat?
2.Sie schreiben in Ihrem Buch Methylalkohol entsteht(wenn überhaupt) beim Vergären und nicht beim Brennen. Wie ist das dann bei einem Fruchtwein, der wird ja nicht gebrannt und dadurch das giftige Metanol entfernt?
Vielen Dank im Voraus
Mathias, München
04.Okt.2005 21:07:08
ad 1) Es wäre am besten, eine Pot-still zu verwenden und mit dieser solange zu Brennen, bis die gesamte Edelbrandfraktion ca. 57%vol hat. Wenn Sie zu früh aufhören, haben Sie Aromaverluste. Fertige Destillate können verdünnt werden (auch von 75%v), ohne dass das Aroma gestreckt wird. Wird hingegen der Kesselinhalt verdünnt (also die fertige Maische auf 10-12%vol), ergeben sich Aromaverluste.
ad 2) Ja, richtig! Wenn unsauber und ohne Reinzuchthefe vergoren wird, entstehen unerwünschte Nebenprodukte, wie z.B. Ethylacetat und/oder Methanol. Wird nicht destilliert, trinkt man die natürlich mit, Kopfweh und ein Riesenkater sind die Folge (im günstigsten Fall).
Eintrag Nr. 2325
Hallo Herr Dr. Schmickl,
ich habe Apfelmaische mit ihrer Turbohefe und Zucker angesetzt. Sie ist super flüssig geworden. Nun habe ich folgende Frage. Wenn die Gärung zu ende ist setzen sich ja die nicht vergorenen Schalen der Äpfel am Boden ab. Aber auch die abgestorbene Hefe sammelt sich am Boden. Nun ist es doch so das man die Schalen mit brennen soll. Wie gehe ich am besten vor, da ich ja nicht den Hefeschlamm brennen will, oder brennt man einfach alles?
Norbert, Bregenz
04.Okt.2005 17:09:32
Kräftig umrühren und dann die zum Brennen benötigte Menge entnehmen. Nur durch's umrühren alleine gelingt es sehr schwer den gesamten Hefeschlamm aufwirbeln. Wenn ein Teil davon mitgebrannt wird, ist das kein Problem.
Eintrag Nr. 2324
Hallo!
Ich habe eine Pflaumenmaische mit Reinzuchthefe angesetzt und es hat nun nach 3 Tagen noch kein einziges Mal geblubbert. Kann es sein, dass das Maischefass zu gross ist? Ich habe ein 30l Fass verwendet, dass nur zu einem Drittel gefüllt ist. Kann das normal sein? Bin etwas verunsichert, was ich nun tun soll/kann?
anfänger, D
03.Okt.2005 01:43:04
Ja, kann durchaus sein. Folgende Punkte müssen zutreffen, wenn es gärt:
- es schäumt beim Umrühren wie Sekt
- IM Fass herrscht ein sehr stechender Geruch. Dies ist die Kohlensäure aus CO2, ein Gärnebenprodukt.
Eintrag Nr. 2323
Hallo Herr Schmickl,
letzten Sonntag habe ich 64 l Zwetschgen mit 2 Päckchen Turbohefe und einer Zuckerzugabe von zunächst 5 Kg insgesamt eingemaischt, verteilt auf zwei 100 l-Fässer bei ca. 20-21° Umgebungstemperatur. Die Maische hatte durch Zugabe von etwas lauwarmem Wasser etwa die gleiche Temperatur. Bereits am Montag morgen war die Gärtätigkeit so stark, daß sich extrem viele Blasen und Schaum bildeten, so daß beide Maischen übergingen. Nach dem Studium Ihres Buches und der Einträge hier, habe ich Antischaum dazugegeben (10-15 Tropfen). Bereits nach zwei Stunden war der Schaum wieder am oberen Rand des Fasses angelangt (zu ca. 1/3 bis 2/5 gefüllt). Letzlich habe ich auf beide Fässer ca. 50 Tropfen Antischaum gegeben, mit dem Ergebnis, daß sich nahezu nichts änderte und am Dienstag morgen sogar der Fruchtkuchen durch den Gärspund nach oben kam. Es war eine Riesensauerei! Inzwischen hat die Maische 18,5 % und das ganze hatte sich von Dienstag auf Mittwoch schlagartig beruhigt. Eine schwache Gärtätigkeit ist jetz nach einer Woche immer noch zu verzeichnen. Zu meine Fragen:
1. Wieso hat der Antischaum nicht gewirkt?
2. In ihrem Buch schreiben Sie, daß man Antischaum auch in die Maische geben darf, hier im Forum empfehlen Sie dies auch, einmal haben Sie allerdings auch davon abgeraten (Eintrag Nr. 36). Wieso diese unterschiedlichen Aussagen?
Herzlichen Dank,
B.W.
Björn W., Baden-Württemberg
02.Okt.2005 10:30:24
ad 1) Sehr eigenartig das Ganze. Zum einen neigt Zwetschkenmaische überhaupt nicht zum Schäumen, zum Anderen kann ich mir nicht vorstellen, dass der Antischaum keine Wirkung hat. Fazit: ich weiss auch keinen Rat. Außer beim nächsten Mal eine kühlere Umgebungstemperatur wählen und nicht lauwarmes Wasser zugeben, damit die Gärung nicht so heftig ist.
ad 2) inzwischen haben wir's ausprobiert, funktionert bestens.
Eintrag Nr. 2322
Sehr geehrter Herr Dr. Schmickl
Nach eigehendem Studium ihres (sehr informativen) Buches und der Produktliste ist mir leider noch nicht klar wo ich Hefenaehrsalz beziehen kann.
Mit freundlichen Gruessen
Roland Birkner
Roland Birkner, Malaga
02.Okt.2005 08:21:12
In nahezu jedem Fachhandel für Kellereizubehör. Einfach ein wenig Googeln. Wir bieten es nicht an, da alle unsere Produkte "fix-und-fertig" Mischungen sind. Wenn Sie unsere Produkte verwenden, benötigen Sie keine zusätzlichen Hefenährsalze.
Eintrag Nr. 2321
Hallo Herr Schmickl,
ich habe heute exakt wie im Buch beschrieben rund 30 kg frisch geerntete Zwetschen eingemaischt. Ich habe sie gesäubert und in einer Kunststoffwanne in Gummistiefeln zermatscht. Beim Zermatschen bin ich vorsichtig vorgegangen, so dass kein Stein zerstört wird. Allerdings hat es einige Male holzig geknirscht, so dass ich das gefühl hatte, mit den Stiefeln einen Stein am Wannenboden zerdrückt zu haben.
Ist es ein Problem, wenn auf so einer Menge tatsächlich 10 Steine zerbrochen sind? Was tun? Muss ich die Maische verwerfen? Bei aller Vorsicht: wie stellen Sie sicher, dass bei Ihnen kein Stein zu Bruch geht?
Vielen Dank und viele Grüße
Eno, Norden
30.Sep.2005 21:36:05
Knirschen bedeutet noch nicht zerbrechen. Zwetschkenkerne sind so hart, dass ist eigentlich sehr schwer ist diese zu zerstören, außer man hatu mit dem Hammer drauf. Wenn tatsächlich ein paar Kerne zerbrochen sein sollten (wie Sie schreiben ca. 10 Stück), ist das auf 30 Liter kein Problem.
Steine im Sinne des Aromas im Fass lassen. Auch wenn hochgradig eingemaischt wird, ist mit dieser Methode weder Blausäure noch Cyanid nachweisbar. Der Test schlägt nicht mal an. So als würde man reines Wasser messen.
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