SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

Schnaps selbst herstellen: Dr. Schmickl beantwortet Ihre Fragen zum Herstellen von Schnaps – Maische, Destille, Verdünnen, Geiste, Rezepte…

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Eintrag Nr. 2400
Was für Vorteile bzw Nachteile bietet die Verwendung von Kupferdestillen im Vergleich zu Labor(Glasgeräten)?
C. Markl cand. chem, Bayern
29.Dez.2005 12:55:06
Bezüglich Funktionalität gibt es keinen Vorteil, sie sind allerdings bruchfest und leicht zu bearbeiten.
Eintrag Nr. 2399
hallo,
ich möchte eine sauerkirschmaische herstellen. nun lese ich immer nur, zuckermenge bei turbohefe. ich verwende normale hefe und will auch nicht alles brennen, sondern auch als wein benutzen. wieviel zucker sollte man denn zufügen?
mfg edgar
Edgar B., Deutschland NRW
27.Dez.2005 11:39:57
"Normale" Weinhefen können maximal einen Alkoholgehalt von ca. 13%vol erreichen, danach sterben sie ab, es ist also nicht sinnvoll mehr Nahrung für die Hefe (sprich Zucker) zuzugeben. Mit dem "Zucker-Alkohol-Rechner", siehe links im Menü, können Sie sich die entsprechende Zuckermenge ausrechnen.
Eintrag Nr. 2398
Sg. Herr Dr. Schmickl
Kann man aus einer fertige herkömmlichen Maische (Zwetschke, 8,5 %) mit entsprechender Zuckerzugabe und Gärstarter mittels Turbohefe eine hochprozentige Maische erzeugen? Die Wildhefen, die sich mit der Reinzuchthefe nicht vertragen, müssten ja bereits abbgestorben sein.
Voraus besten Dank und liebe Grüße
Käpt'n Babic aus Österreich
Babic, Oberösterreich
25.Dez.2005 23:19:14
Ja, Sie haben recht, das funktioniert prinzipiell. Allerdings würde ich davon abraten, da die Gifte, die bei der Wildgärung bereits entstanden sind, leider nicht verschwinden. D.h. auch wenn beim Brennen der Vorlauf (hier reichern sich diese Gifte an) korrekt abgetrennt wird, ist die Schnapsqualität trotzdem eher gering bis mittelmäßig, da der für Wildgärungen typische Essigstich nicht zu vermeiden sein wird.
Besser eine neue Maische mit Turbo ansetzen und die hier beschriebene Maische so verarbeiten wie sie ist.
Eintrag Nr. 2397
Hallo Doc,
keine Fragen, kein Generve - einfach nur ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! Verbunden mit einem Dankeschön für`s Engagement auf dieser Site und die Hilfe für uns Laien.
In diesem Sinne,
Hotte
hotte, Schwarzwald
24.Dez.2005 14:21:32
Danke! Wünschen wir Ihnen ebenfalls!
Eintrag Nr. 2396
Moin Herr Doktor,
bei meinem letzten Besuch in Deutschland hab ich mir unter anderen Utensilien auch Turbohefe bei Ihnen gekauft. Gestern hab ich 60 kg Kirschen ins Gaerfass getan. Danach habe ich in einem 1 liter plastikgefaes 1/2 beutel Ihrer Turbohefe mit Zucker und ca 1/2 liter Wasser angesetzt. Das ganze hab ich ueber Nacht in der Kueche stehen lassen. Und es tat sich beinahe gar nichts? Nur ein isschen Schaum etwa 0,5 cmm war an der Oberflaeche zu sehen. Ist das normal? Wie wird Ihre Turbohefe denn normalerweise zugesetzt? Einfach ins Fass gestreut? Hab das ergebnis von letzter Nacht jedenfalls ins Fass gekippt und hoffe nichts faschegemacht zu haben. Fuer Ihre Antwort/Komentare waehre ich Ihnen sehr dankbar
MFG
Hans
Hans, Chile
24.Dez.2005 13:59:47
Sie haben einen sogenannten Gärstarter gemacht, dieser sollte heftig schäumen beim Umrühren. Eventuell war das Wasser zu warm oder zu kalt. Jedenfalls haben Sie nichts falsch gemacht. Aber zukünftig sollten Sie die Turbo direkt in die Maische geben.
Eintrag Nr. 2395
Ich habe heuer beim Brennen der Äpfel das Problem, dass sich die Maische am Kessel anklebt. Natürlich brauche ich dadurch um so länger für einen Brand. Es geht zwar mit beim Wechsel mit einem Drahtwaschel promplemlos herunter, aber geht beim Brennen und beim Wechseln wertvolle Zeit verloren. Was habe ich falsch gemacht!? Bei den anderen Früchten wie Birnen, Marille, Zwetschken... kenne ich das nicht. Nur bei den Quitten ist es schon immer so, nur bei den Äpfeln heuer das erste mal.
mfg
Rupert
Rupert Sprung, Niederösterreich Waldviertel
22.Dez.2005 13:32:13
Sie haben nichts falsch gemacht, es ist genau so wie Sie es beschreiben: bei Quitten tritt dieses Problem häufig auf, bei Äpfel ab und zu, bei den anderen Früchten eigentlich nicht. Das nächste Mal beim Einmaischen mehr Verflüssiger verwenden.
Wenn Sie über dem Anbrennschutz ein Blatt Küchenrolle geben, sollte die Maische nicht mehr am Boden ankleben.
Eintrag Nr. 2394
Hallo Dr. Schmickl,
erst mal vielen dank für die tolle Anlage, die ich bei Ihnen bestellt und bekommem habe. Habe vor kurzem aus exzellenter Maische einen Slibowitz gemacht und dabei mehr als nötig Vorlauf abgetrennt, nach einer Behandlung mit Luft (Aquariumluftpumpe) und verdünnen mit dest. Wasser schmeckt der Schnaps immer noch sehr scharf und hat im Abgang immer noch eine scharfe Spitze, was soll ich nun damit noch tun? Vielen dank und großes Lob an Ihre Bücher und Anlagen!
rw, Thüringen Deutschland
20.Dez.2005 12:38:28
Jetzt können Sie leider nicht mehr viel machen, ausser den Schnaps einige Jahre im Keller zu "vergessen", es könnte sein, dass das noch etwas bringt. Oder mit einem elektrischen Mixer, Zauberstab, Cocktailmixer, Milchaufschäumer o.ä. den Schnaps je Liter ca. 10 min schäumend (!) mixen.
Schärfe kann mehrere Gründe haben: Z.B. wenn mehr "Vorlauf" als tatsächlich enthalten ist, abgenommen wird. Oder die Maische wurde nach Beendigung der Gärung nicht lange genug gelagert (herkömmliche Maischen: maximal 1 bis 2 Monate, hochgradige Maischen: zumindest 3 bis 4 Monate). Oder die Maische wurde ohne Hefezusatz, pH-Einstellung und Gärspund oder bei zu hoher Temperatur vergoren. Oder es wurde zu früh mit der Nachlaufabtrennung begonnen usw. usf.
Danke, wir wünschen auch weiterhin viel Erfolg!
Eintrag Nr. 2393
Hallo, habe mir zur Ouzo-Herstellung Anis besorgt, auf der Packung steht ganzer Anis. Jedoch sind die Körner sehr klein für den Aromakorb. Kann ich eine Filtertüte für den Anis verwenden? Grüsse aus Bremen, Lutz
Lutz Wagner, Bremen
19.Dez.2005 08:54:19
Ist zwar nicht notwendig, weil trotzdem nichts durchfällt (Anisgeist machen wir auch sehr oft beim Seminar), Sie können aber auch ein Blatt Küchenrolle in den Korb einlegen.
Eintrag Nr. 2392
hallo
ich bin neu hier und habe mir ihr buch gekauft. ich habe nun fast alle materialien zusammen für eine kleine anlage. der kessel ist ein 14 liter dampfentsafter. nun hab ich ein 6meter langes v2a edelstahlrohr mit dem innendurchmesser 4mm und aussen 6mm geholt. reicht diese kühlschlange aus für den kessel?
vielen dank im voraus
nici
nici, nrw
17.Dez.2005 21:30:22
Ja. Als Geistrohr würde ich bei einem 14-Liter-Kessel allerdings mindestens eine doppelt so grossen Durchmesser wählen.
Eintrag Nr. 2391
Hallo Herr DR. Schmickl, ich habe seit zwei Monaten 20 l Quittenmaische am gären. Bei der Zugereitung bin ich Lehrbuchmäßig vorgegangen. Die Quitten habe ich 2 h gekocht bis sie braun und weich waren. Dann habe ich sie zermatscht und wie üblich mit Turbo eingemaischt. Verflüssiger habe ich die 3fache Menge dazugegeben. Der Gärverlauf war wie in Ihrem Buch beschrieben. Der Alcohol beträgt 23 vol und der Geschmack ist einwandfrei.
Jetzt meine Frage: Die Maische ist noch sehr dickflüssig! Sie sieht sehr frisch aus und der Geschmack ist mitte süß bis herb. Der Fruchtkucken ist noch fast vollkommen erhalten. Ist das richtig so? Ich meine nach zwei Monaten Gärung und konstanter Temperatur bei 17 grad celsius müsste sich doch der Fruchtkuchen so langsam verkleinern!? Bringt es jetzt noch etwas wenn ich Verflüssiger im nachhinein dazugebe?
Über eine Fachantwort währe ich sehr dankbar!
Übrigens Ihre Deluxdestille funktioniert Fantastisch!
Hochachtungsvoll Hans aus S-A
DER BLONDE HANS, SA-Germany
17.Dez.2005 14:01:26
Solange es noch gärt können Sie Verflüssiger durchaus zuzugeben (wieder die erhöhte Dosis). Rühren Sie um, der Kuchen sollte sich dann nach ein paar Tagen nach unten absetzen, wenn nicht, ist die Gärung nicht beendet. Das wäre nach 2 Monaten bei dieser Temperatur eigentlich völlig normal. Wenn sich der Fruchtkuchen auch nicht weitgehend abgebaut hat, ist das kein Problem. Warten Sie bei abgeschlossener Gärung auf jeden Fall noch mindestens ca. vier Monate, bevor Sie brennen. Sollte es beim Destillieren anbrennen, den Anbrennschutz mit einem Blatt Küchenrolle bedecken und vorsichtig aufheizen.
Danke, freut uns!
Eintrag Nr. 2390
Moin,
Hat irgendjemand schon mal etwas von einem Schnaps gehört, der aus dem "Trüb" gebrannt wird. Ich hoffe das dies richtig ausgedrückt ist. Es sollen die Reste des Weines sein die bei der Klärung über bleiben, diese werden dann gebrannt.
Schönen Gruss an Herrn Schmickl. Tolle Homepage, und Ihr Buch ist super. Ich habe es in 2 Tagen gelesen, und in 3 Monaten 6 verschiedene Sorten Schnaps oder Geiste hergestellt, sehr zur Freude meiner Kumpels.
FinnFatty
FinnFatty, Niedersachsen/ Deutschland
16.Dez.2005 17:59:21
Sie meinen einen Tresterbrand.
Danke, weiterhin viel Erfolg!
Eintrag Nr. 2389
Hallo Herr Dr. Schmickl!
Erstmals muß ich ein Lob aussprechen, für die tolle Site und Ihr Buch, find ich super! Nun zu meinem Problem:
Habe Zuckerrüben sorgfältig gewaschen, fein gemahlen und 1 zu 1 mit Wasser verdünnt. Habe Gärfix für Stein und Beerenobst genommen (Aufschrift: bewirkt eine sichere Verflüssigung der Maische, sorgt für eine zügige, vollständige Gärung, verhindert Fehlgärungen) und fachgerecht zugesetzt, ph mittels Zitronensäure auf 3,5 , mir jedoch den Verflüssiger eingespart. Das ganze steht bei 15 –20 ° Raumtemp, und hat schön zu vergären begonnen, aber nach einigen Tagen tat sich plötzlich gar nichts mehr am Gärspund; (ca. vor 1 Woche). Die Maische schäumt und schmeckt herb. Wieviel % erreicht eine solche Maische wie in meinem Fall, kann es sein dass sie über 13% kommt, und dadurch die normalen Hefen absterben? Soll ich weiter abwarten, oder einen Gärstarer mit Turbo machen? Was hätte ich anders machen sollen? Beim Brennen: 1 oder 2 x brennen? Ist es möglich in einem Atemzug Geiste herzustellen; beim 1 oder 2. Brand?? Irgendwelche Tips bzw. Tricks dazu, wegen Anbrennen (einwandiger Kessel)?
Vielen Dank im Voraus
Gruß H.
Probierer und Genießer, Winterwonderland
15.Dez.2005 23:38:31
Bei Gärfix brauchen Sie keinen Verflüssiger mehr, der ist bereits inkludiert. Solange die Maische schäumt ist die Gärung aktiv, d.h. entweder ist das Fäßchen etwas undicht und Sie sehen deshalb im Gärspund nichts mehr oder dadurch, dass die Gärung jetzt einfach langsamer geworden ist, Sie etwas abwarten müssen, um den Gärspund blubbern zu sehen. Warten Sie nach abgeschlossener Gärung (wenn also die Feststoffe zu Boden gesunken sind) noch 1-2 Monate bevor Sie brennen (für Turbo gilt die doppelte Zeit). Zuckerrrüben enthalten je nach Sorte in der Größenordnng von etwa 70% Zucker, den zu erwartenden Alkoholgehalt können sie dann wie um Buch beschrieben berechnen. Haben Sie in der Maische mehr als 10%vol (Vinometermessung genügt), dann reicht es einmal zu brennen. Ja, Sie können Geiste in einem Atemzug herstellen, der verwendete Alkohol im Kessel sollte aber nicht mehr als 15%vol haben.
Anbrennen: Anbrennschutz verwenden, die Funktion wurde hier bereits oft erklärt.
Eintrag Nr. 2388
Hallo Doc,
ich bin in Not. Ich habe vor vier Wochen 1 Kg Brombeeren(aus der freien Natur) mit 1l 55% Alc. aus Zuckermaische angesetzt. Nun habe ich das ganze mal geschmeckt und ich bin nicht sehr begeistert. Es schmeckt kaum nach Brombeere und nur nach Alc. Auch die Früchte schmecken nicht mehr nach Beere. Die Beeren waren eingefroren und es war schon viel Saft Raus den ich aber mit in den Ansatz gemacht habe. Ich habe das ganze in 3 Weinflaschen verteilt. 2 mit Beeren je 1 Drittel gefüllt und eine 1 Drittel mit saft und den Rest mit Alc aufgegossen. Was kann da schief gelaufen sein????
Frettchen, Mosel
15.Dez.2005 22:29:30
Es muß hier nicht unbedingt etwas schief gelaufen sein, Brombeeren haben leider kein so intensives Aroma wie z.B. Himbeeren. Verwenden Sie das nächste mal lieber frische Beeren.
Eintrag Nr. 2387
ZUm Eintrag 2375
Kann nur sagen das ist der Hit, dieser Schnaps. Habe ihn letztes Jahr gemacht allerdings auch da schon mit Birne.... ein traum. Finde die Birne ist besser als der Apfel. Aber ist ja Geschmacksache. Habe ihn auch noch ein wenig verfeinert. Mir fehlte die Süsse und habe auf 5l trinkfertiges Destilat. ca .150ml Honig verflüssigt und darin 1 Vanillestange ausgekocht. super Lecker.. tolles Rezept sollte jeder haben. gruß aus bayern.
GG, BAYERN
14.Dez.2005 12:54:19
Danke!
Eintrag Nr. 2386
Handelt es sich in dem Buch Schnapsbrennen als Hobby beim Thema Angesetzte, um Trockene oder Frische Kräuter?
Faster, Hessen
12.Dez.2005 15:40:01
Wenn nicht anders angegeben, um frische Kräuter.
Eintrag Nr. 2385
Guten Tag Dr. Schmickl,
ich habe letztes Jahr schon über meinen Vanillegeist im Beitrag 1815 in Ihrem Forum berichtet, da Sie bis dato nur unzufrieden stellende Ergebnisse hatten.
Es gib eine teure Version, indem Sie sich 30 Stangen Burbon Vanille aus Jamaika besorgen. Die sind doppelt so groß, doppelt so dick und 3x so teuer wie herkömmliche Vanillestangen, haben aber auch ein Vanillearoma, daß unbeschreiblich ist, oder Sie wählen die billige Methode und sammeln alle Vanillestangen, die Sie in der Küche über 2-3 Jahre in einem Schraubglas mit Zucker gefüllt aufheben. Dies hat den Vorteil, daß Sie zum einen immer perfekten Vanillezucker haben und gleichzeitig die Stangen für den Vanillegeist sammeln. Auch hier brauchen Sie 30-40 Stangen, die allerdings vom Mark befreit sind.
Also die 1. oder 2. Vanillestangen geben Sie in 8 Liter ausgegorene Zuckermaische von 20% und destillieren sie ab. Kein Aromakrob!!! Das bringt nichts, die Stangen müssen ausgekocht werden. Den Nachlauf bei 50-45% abtrennen, danach ist er fade, bitter und nicht mehr vanillig.
6 Wochen bei 14 Gard (Temp von meinem Weinkeller) in einem leicht belüfteten Glasgefäß stehen lassen, dann erst verdünnen auf Trinkstärke bringen. 45% ist perfekt. Sie werden begeistert sein.
Schöne Weihnachten an alle "Schwarzbrenner" und "Schnapsnasen" und laßt Euch den Weihnachtsgeist aus Beitrag 1867 + 2375 gut munden.
Pillepallekarl
Pillepallekarl, Kärnten
09.Dez.2005 19:18:52
Danke für die ausführliche Beschreibung, ebenfalls schöne Weihnachten!
Eintrag Nr. 2384
guten tag allerseits,
bin schon länger brenner und les' immer mal wieder im forum nach, um rezepte und gute tipps zu bekommen. kann vielleicht auch mal einen loswerden. in eintrag 2288 hatte ein kollege probleme mit einem zu niedrigen pH-wert und der doktor hat zu kalk oder alkaselzer geraten. man kann auch in die apotheke stiefeln, sich etwas natronlauge besorgen und tropfenweise bis zum korrekten pH zugeben. viel braucht man nicht, es hat keinerlei auswirkungen auf aroma und geschmack, das zeug hält sich und ist nicht so arg teuer. bei der handhabung ist aber dringende vorsicht geboten (gummihandschuhe benutzen), da es bei der berührung mit der haut ätzend wirkt (wie starke säuren) und auch die kleidung angreift. habe das selber schon probiert, hat meine pfirsischmaische in gang gebracht, die ich schon fast abgeschrieben hatte.
ansonsten, "chapeau" vor der gelungenen seite und dem erstklassigen buch herr kollege.
chemiker, nrw, deutschland
08.Dez.2005 09:36:27
Danke!
🙂
Eintrag Nr. 2383
wieso komt es beim schnaps verdünnen öfters zur eintrübung. grüsse herbert
herbert, nö
08.Dez.2005 09:33:22
mögliche Ursachen sind:
- Mineralien (Kalk) im Wasser
- Nachlauf unsauber abgetrennt
- zu große Temperaturunterschiede zwischen Destillat und Wasser
- ätherische Öle im Destillat
- bei vielen Stein- und Kernobstsorten ist eine Trübung normal, deswegen gibt es im Fachhandel auch entsprechende Filter
Eintrag Nr. 2382
Nach dem Kauf einer Destille (Deluxe) und Maischefässern 35 L (bis zum Deckelrand) meine Frage:
Wieviel kg Äpfel muss ich kaufen um ein Fass bei 20° gut auszunützen (mit Zucker, Turbo, Biogen,Verflüssiger)?
horst, NÖ
04.Dez.2005 20:15:29
Ca. 25-30 kg Äpfel
Eintrag Nr. 2381
Hallo Dr. Schmickl,
ich habe mir seit einiger Zeit angewöhnt meine Maischen vor dem Brennen generell abzupressen.
(Einmal angebrannt und einmal übergekocht) Dies dürfte doch eigentlich keine zu großen Verluste beim Aroma geben, da die Früchte doch beim gären schon ausgelaugt worden sind??
MfG
Guido, Norddeutschland
02.Dez.2005 13:36:19
Auch nach der Vergärung bleiben viele Aromen in der Schale zurück, daher kommt es beim Abpressen zu einem Aromaverlust. Daher wäre es besser, statt dem Abpressen einen Anbrennschutz zu verwenden, langsam zu beheizen und Anti-Schaum zu zuzugeben, um überkochen zu verhindern.
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