SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

SCHNAPS SELBST HERSTELLEN Fachfragen für Hobbybrenner

Schnaps selbst herstellen: Dr. Schmickl beantwortet Ihre Fragen zum Herstellen von Schnaps – Maische, Destille, Verdünnen, Geiste, Rezepte…

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Eintrag Nr. 3180
Hallo
ich wohne in der Region Emsland und bin Neuling in Sachen Schnapsbrennen. Mein Freund ist Imker. Er hat auch schon sehr leckere Liköre aus Honig hergestellt.
Wer hat lust uns einmal das Brennen zu zeigen bei dem Honig als Grundstoff verwendet wird bzw. uns Laien auf den weg zum brennen zu helfen. Das Buch "Schnaps brennen" haben wir uns beide gekauft.
Wir würden uns über eine Antwort sehr freuen.
DANKE
Franz
Krull Franz, Niedersachsen
28.Dez.2008 12:43:32
Am besten besuchen Sie bei uns ein Schnapsbrennseminar, siehe Menüpunkt Seminar/Termine, Metbrand ist dabei auch ein oft nachgefragtes Thema.
Eintrag Nr. 3179
Hallo,
Ich habe im Oktober aus roten Pfirsischen (eigener Anbau) eine 5 l Maische mit Turbohefe angesetzt. Die Gärung ist einwandfrei verlaufen. Während der Gärung roch das Ganze auch stark nach Pfirsisch. Jetzt, nach fast drei Monaten, riecht die Maische zwar sehr alkoholisch, aber nicht mehr nach Pfirsisch, sondern eher nach Bitter Mandel (um Nachfragen vorzubeugen: die Pfirsischkerne habe ich vor dem Einmaischen entfernt). Woran liegt es, daß ich statt Pfirsisch jetzt Bitter Mandel rieche?
Leo, Bayern
24.Dez.2008 18:19:33
Eine gewisse Geruchs-/Geschmacksveränderung während der Lagerung ist normal, da währenddessen Veresterungprozesse stattfinden und damit das Bukett harmonisieren bzw. abrunden.
Eintrag Nr. 3178
Ich hab da mal eine Fachfrage:
Nebengeschmack, Aroma im Destillat durch Turbohefe?
Habe 25 Liter Zucker+H2O Maische vergoren mit Turbohefe (Prestige 8 kg Turbo Allround-Turbohefe). Wunderbar soweit, CO2 trieb so gut wie nicht mehr aus dem Gährspund aus. Also nix wie Destillieren. Destillationsanlage: xx Liter Rundbehälter mit Flachboden,Kühler mit Dephlegmator.
Vorlauf bei ca 70-73 Grad verworfen ca. 5 ml
Ausbeute danach 1,5 Liter Brand mit ~ 75 %, bis 88 Grad destilliert.
Problem Destillat riecht komisch nicht sprittig sonder fast blumig, Pflaume, Strohartig. Kommt das von der Turbohefe?
Ziel war es einen reinen Alkohol wie Primasprit hin zu bekommen um mal auf die schnelle noch einen Eierlikör zu produzieren. Aber das Aroma kann ich nicht übertünchen. Voll in die Hose gegangen hab dann Vodka dazu genommen aber generell würd mich mal interessieren was mein Fehler war.
Hab da Zeug noch und bin am überlegen es mit Aktivkohle zu probieren oder nochmal abzudestilieren voher natürlich mit Wasser verdünnen. Vielleicht kennt ja einer das Problem bei Zuckermaische mit Turbohefe, das man dann im Destillat son komischen Geruch hat. Danke im Vorraus für eure Tipps und frohe Festtage
Der Hamburger
Der Hamburger, Nord
23.Dez.2008 22:14:23
Nein, das hat mit Turbohefe überhaupt nichts zu tun. Dieser Geschmack tritt bei jeder Hefe auf wenn zu früh gebrannt wird. Warum wird dieser Effekt dann häufig der Turbohefe zugeschrieben? Weil die Gärzeit bei hochgradigen Maischen viel länger ist als bei herkömmlichen Maischen mit wesentlich geringerem Alkoholgehalt.
Um dies zu vermeiden: hochgradige Maischen (auch reine Zuckerwasser-Maischen) zumindest 4 Monate nach Gärende lagern. Wenn es im Gärspund scheinbar nicht mehr blubbert ist die Gärung noch NICHT zu Ende! Erst wenn sich die Trübstoffe deutlich abgesetzt haben und beim Umrühren die Maische nicht mehr schäumt. Herkömmliche Maischen (ohne Turbohefe) maximal 1-2 Monate lagern vor dem Brennen, weil diese nicht haltbar sind, Stichwort Essigbildung usw.
Mit Aktivkohle lässt sich dieser Geschmack leider nur mit relativ großem Aufwand vollständig entfernen.
Eintrag Nr. 3177
wenn ich das alles richtig verstanden habe befindet sich im vorlauf "fast" alles an giftigen stoffen: methanol usw. und hat einen recht hohen alkoholgehalt. stimmt das?
in der theorie ist es dann möglich diese ungeniessbare flüssighkeit durch nochmaliges brennen noch weiter zu konzentrieren um ein hochprozentiges alkoholkonzentrat zu bekommen?
wenn teil 1 und 2 stimmen, dann wäre das für mich im modellbau interessant. dieses gemisch mit einem schuß rhizinusoel müsste dann einen fast kostenlosen treibstoff für modellmotoren ergeben. und bevor ich den kaufe köennte ich dann den "abfall" auf diese weise sogar noch sinnvoll verwerten 😉
ralf hoehner, d
22.Dez.2008 16:27:26
Methanol ist im Vorlauf nicht unbedingt in nennenswerten Mengen enthalten, außer in der Maische befinden sich holzige Bestandteile wie Blätter, Äste usw. Hauptbestandteile sind Ethanol, Ethylacetat und Acetaldehyd. Aber es stimmt, der Vorlauf ist brennbar. Ob er allerdings als Treibstoff für den Modellbau verwendet werden kann, weiß ich nicht. Wenn bei Ihnen so viel Vorlauf entsteht, dass er als Treibstoff verwertbar ist, wird die Qualität des restlichen Destillates nicht sehr hoch sein (siehe Buch).
Eintrag Nr. 3176
kann mir jemand sagen ob man mit einen malligand den alkoholgehalteines likörs bestimmen kann
Gartner Ignaz, Kamptal
18.Dez.2008 16:52:17
Ja, mit einem Ebullioskop nach Malligand (oder Ebulliometer) können Sie auch den Alkoholgehalt eines Liköres bestimmen, allerdings wird der Alkoholgehalt größer sein als der Messbereich. Daher den Likör vor der Messung 1:1 verdünnen und das Messergebnis mit 2 multiplizieren. Liköre enthalten oft eine nicht unerhebliche Menge Zucker, wodurch das Messergebnis ein wenig verfälscht wird.
Eintrag Nr. 3175
Wie kann man beim Honigschnaps (Apfelbranntwein/Honig) das Absetzen des Pollens (klären) beschleunigen?
Robert Bour, Luxemburg
18.Dez.2008 07:25:31
Durch Zugabe von speziellen Fällungsmitteln, diese sind im Fachhandel für Kellereibedarf erhältlich. Ansonsten nach dem Verdünnen bzw. der Honigzugabe ca. 2-4 Wochen bei Kellertemperatur stehen lassen und danach mit Faltenfilter "fein" filtrieren. Dadurch kommt es nicht mehr zu Nachtrübungen.
Eintrag Nr. 3174
Hallo!
Ich habe eine Apfelmaische ca.40L in ein 60L Fass mit Gärspund gegeben. Hefe(CM), Pektolose und Verflüssiger hinzugegeben.Ph Wert auf 3,6 eingestellt (ich weiss... ich hatte nur keine Säurezugabe mehr). Temperatur 16 Grad.Die ersten Tage umgerührt dann verschlossen. Nun 8 Wochen später mittlerweile leider nur noch 13 Grad und die Maische hat sich auf ca.35L abgesunken, habe ich den Deckel aufgemacht. Kuchen war nicht mehr zu sehen aber 5mm weisse Keimbildung schon fast Schimmel. Clinitest hat sich negativ rausgestellt, 8% vol. und 4% mas.
Meine Frage: Kann ich die Maische noch brennen? Oder was soll ich machen? Sie riecht nicht nach Essig! kann es sein, dass zu viel Luft drinnen ist(zu grosses Fass)?
Juki, K
16.Dez.2008 17:11:33
Dies ist die sogenannte Kahmhefe. Leider ein verwirrender Begriff, da dies mit Hefe nichts zu tun hat, sondern ein Zeichen für den Beginn der Essiggärung ist. Vor dem Essig entsteht Ethylacetat (Vorlauf!). Daher: Maische kann mit ausreichender Vorlaufabtrennung zwar noch gebrannt werden, trotzdem wird das Destillat einen deutlichen Geschmacksfehler aufweisen.
Es sind mehrere Faktoren für Kahmhefebildung verantwortlich, z.B. zuviel Luft bei zu geringem Alkoholgehalt (daher tritt dieses Problem immer nur bei herkömmlichen Maischen auf) oder/und zu langsame Gärung, weil zu kalt.
Beim nächsten Einmaischen darauf achten, dass Temperatur nicht unter ca. 16°C sinkt, nur einmal, maximal zweimal, pro Woche umrühren, möglichst bald nach abgeschlossener Gärung brennen. Kahmhefe entsteht oft erst nach der alkoholischen Gärung.
Eintrag Nr. 3173
Ich habe mit gestern eine Destille gebaut.
Als Brennkessel habe ich eine 10L Schnapsflasche genommen und in den Korken ein Loch gebort und das Kupferrohr hinein gesteckt und es anschließend abgedichtet und danach in einem Wasserbad erhitzt. Doch es kamen in drei Stunden gerade mal 100ml Ethanol. Meine Frage: Liegt es an der 10l Schnaps(Glas)flasche dass die wärme vieleicht nicht richtig geleitet wird oder bin ich einfach zu ungeduldig?
Maurice, NRW
13.Dez.2008 19:51:59
Ein typisches Problem von offenen Wasserbädern: sind schlichtweg zu kalt um eine Alkoholdestillation sinnvoll durchführen zu können. Daher das Heizungssystem ändern: geschlossenes Wasserbad verwenden, sodass Mantelinhalt unter Druck stehen kann und damit die Temperatur höher ist (wie bei Druckkochtopf) oder direkt beheizen und eine andere Form von Anbrennschutz überlegen.
Eintrag Nr. 3172
Hallo Herr Schmickl!
Ich hab letze Woche meine Williamsmaische gebrannt, das Resultat ist hervorragend, ich bin sehr zufrieden mit der Aroma. An dieser Stelle auch mein Dankeschön an Sie, das Buch und die Seite haben mir sehr geholfen.
Jetzt würde mich interessieren, welche Erfahrungen Sie mit der Lagerung von Birnenschnaps machen konnten. Leider sind die Meinungen in den Diskussionen sehr unterschiedlich. Verflüchtigt sich das Aroma mit der Zeit oder wird es (wie bei herkömmlichen Destillaten) besser?
Ich freue mich auf eine Antwort von Ihnen!
Freundliche Grüße, Maik
Maik, München
13.Dez.2008 08:46:59
Danke, das freut uns!
Stimmt, hier gehen die Meinungen weit auseinander. Gemäß unseren Erfahrungen werden Destillate immer besser, je länger sie gelagert wurden. Wir gehen hier pragmatisch vor: direkt nach dem Brennen verdünnen, beim Verdünnen schäumend mixen mit elektr. Mixer, Milchaufschäumer o.ä., für möglichst intensiven Luftkontakt. Dann ca. 2 Wochen bei Kellertemperatur in offene (bzw. nur mit Watte o.ä. bedeckte) Flaschen lagern, danach mit Korkstoppel verschließen und längere Zeit, können durchaus mehrere Jahre sein, stehen lassen.
Eintrag Nr. 3171
Hi,
ich will mal hier zu Hause ausprobieren selber Wein herzustellen. Da ich Geld sparen und mir deswegen nur ein Gärrohr anlegen möchte wollte ich folgendes fragen:
1. Kann ich nach dem ich den Saft aus dem Obst gepresst habe direkt in eine alte, natürlich ausgewaschene, Flasche gießen?
2. Muss das Fruchtfleisch umbedingt beim gären dabei sein?
Gruß,
J.D.
J.D.2008, NRW
12.Dez.2008 22:42:27
ad 1) Ja. Wenn der Wein darin dann auch gärt, mit Gärspund verschließen
ad 2) Nein, hat nur einen Einfluss auf den Geschmack.
Eintrag Nr. 3170
Wer kennt sich mit Abfindungsbrennerei Recht aus? Und kann erfahrungsbericht schreiben?
mfg Joachim
joachim, bayern
07.Dez.2008 11:46:09
Am besten beim Zollamt erkundigen.
Eintrag Nr. 3169
Verdünnen von 75%Zwetschkenschnaps mittels Grandawasser?
Wie verdünne ich große Mengen an Destillat und vorallem mit welchem Wasser?
Krachler Christian, Steiermark
30.Nov.2008 10:59:30
Dies ist im Buch "Schnapsbrennen als Hobby" sehr genau beschrieben, weil leicht Trübungen entstehen können. In Kurzform: kalkfreies Wasser, am besten demineralisiertes Wasser (sogenanntes "Destilliertes Wasser") verwenden. Grandawasser geht angeblich auch, habe es selbst jedoch noch nie probiert. Destillat kräftig rühren, am besten schäumend mixen, Wasser währenddessen langsam zugießen. Temperatur von Wasser und Alkohol sollte in etwa gleich sein.
Eintrag Nr. 3168
Wir haben heuer wiedereinmal einen Most eingemacht - ist leider etwas trüb geworden. Oder vielleich ist er noch nicht ganz fertig. Haben gehört, dass man zur Vertreibung der Trübe - Reis zufügen kann. Wer könnte uns, da eventuell eine Rat geben? Wieviel Reis auf 100 lt. Most? Wenn er wirklich nichts wird - könnten wir ja dann auch noch Schnaps daraus brennen. Ich kann mich noch gut an den Geruch vom Schnapsbrennen aus meine Kindheit errinnern. Im ganzen Haus roch es nach Schnapsbrennen.
Wir finden Euer Forum sehr interessant. Wenn wir hier nicht richtig sind - bitte ich trotzdem um Hilfe.
Liebe Grüsse
Franz und Anna
Franz u. Anna Dallinger, Oberösterreich
30.Nov.2008 06:54:19
Heutzutage gibt es im Weinkellereifachhandel spezielle Fällungsmittel für diesen Zweck, die einfach zu handhaben und sehr effizient sind. Habe in einem alten Buch auch etwas bezüglich Reis gelesen, diese Methode wurde allerdings als nicht sehr zuverlässig beschrieben. Wenn Sie's trotzdem probieren wollen: ca. 5 kg Reis je 100 Liter. Eiklar soll Trübstoffe angeblich sehr gut binden, Menge ca. 10 Eier je 100 Liter.
Eintrag Nr. 3167
Hallo Frau Malle + Herr Schmickl,
ich habe mir-ziemlich spontan- einen langgehegten Wunsch erfüllt und Anfang November eine kleine Birnenmaische angesetzt: ca. 2kg ausgelesene Birnen mit Zitronensäure und sehr wenig H2SO4 auf etwa pH 3 angesäuert und REINZUCHTHEFE (Kaltgärhefe)zugesetzt (von Turbohefe wusste ich damals noch nichts...). Nach und nach habe ich noch ca. 300g Zucker dazugegeben. Gärung verläuft langsam, aber stetig bei 16-19°C, 1.Geschmacksprobe 3 Wochen später war sehr erfreulich - nach aromatisiertem Birnensekt!
Jetzt hätte ich eine Frage die Lagerung der Maische nach der Gärung betreffend, denn da gibt es ja doch sehr unterschiedliche Meinungen: rel. zeitig brennen oder länger lagern? Ob die Maische verderben kann, hängt vmtl. vom Alkoholgehalt der Maische und der Lagertemp. ab, oder? Meine Kaltgärhefe wird wahrscheinlich nicht soviel Alkohol umsetzen wie die "Turbo"...
Vielen herzlichen Dank für Ihre Bemühungen!
JüHu
JüHu, Bayern
27.Nov.2008 20:52:23
Stimmt, ist Alkoholabhängig: Ab ca. 17%vol ist die Maische lagerfähig, darunter kann daraus noch Essig entstehen und vor allem das Vorprodukt der Essiggärung: Ethylacetat. Ist ein Hauptbestandteil vom Vorlauf! Daher in Ihrem Fall: nach Gärende die Maische ca. 1 Monat (bei Kellertemp.) stehen lassen, dann tunlichst brennen.
Eintrag Nr. 3166
Hallo,
Honig statt Amylase: Geht das bei Kartoffelmaische auch, weil im Honig ja Amylase enthalten ist?
Gibt es einen Anhaltspunkt wieviel Kilo Kartoffeln auf wieviel Honig?
Sollen die Kartoffeln roh in den Tiefkühlschrank oder schon gekocht?
Gibt es einen Sinn den Kartoffeln beim Kochen den Honig zuzusetzen?
Dies sind meine Fragen ich bin leider kein Chemiker.
Attila
Attila, Ungarn
21.Nov.2008 21:49:24
ad 1) Ja
ad 2) Da Amylase ein Enzym (biologischer Katalysator) ist, genügen geringe Mengen: ca. 10 bis 50 g Honig je kg Kartoffel
ad 3) roh. Ist aber nur notwendig, wenn keine Amylase (bzw. Honig) verwendet wird.
ad 4) Nein! Wenn Honig mehr als ca. 40°C erhitzt wird, werden die Enzyme und damit die Amylase zerstört.
Eintrag Nr. 3165
Hallo Herr Schmickl,
ich habe wie in Ihrem Buch beschrieben Himbeeren mit 54 %vol Alkohol angesetzt. Leider ist bis zum Brennen ein halbes Jahr vergangen und der Brand schmeckt jetzt durch das zu lange einlegen bitter. Ist hier noch etwas zu retten?
Vielen Dank in voraus...
Viele Grüße
Andi aus H., Deutschland, Hannover
18.Nov.2008 19:17:06
Normalerweise wird gerade durchs Brennen der bittere Geschmack abgebaut. Himbeeren sind im Geschmack sehr intensiv, sie könnten daher durchaus das Destillat noch einmal brennen, wird den bitteren Geschmack zumindest mildern. Alternativ dazu mit Aktivkohle behandeln, aber dann ist auch der Himbeergeschmack weg.
Eintrag Nr. 3164
Hallo Whiskyfreunde
Möchte Malz-Whisky herstellen mit hochprozentiger Maische. Hat da jemand Erahrung und kann mir den genauen Ablauf vom Vermahlen der Malzgerste bis zum Einmaischen beschreiben.
Herzlichen Dank
Ein Whisky-Liebhaber
Whiskyfreund, Mitteleuropa
16.Nov.2008 17:57:25
Diesbezüglich finden Sie sehr viele sinnvolle Einträge unter den Rezepten, als Suchbegriff z.B. "Korn" oder "Kornbrand" eingeben. Einen sehr guter Eintrag finden Sie mit "Infusionsverfahren".
Eintrag Nr. 3163
Ich habe eine Frage zu Apfelwein. Mein mit Turbohefe hergestellter Apfelwein hat 17 % Alk - ich lese immer wieder unterschiedliche Aussagen bezüglich dem Vorlauf bei Apfelwein. Gibt es beim Brennen von Apfelwein Vorlauf?
Vielen Dank für diese sehr Hilfreiche Seite.
Äppler, Oberhessen
14.Nov.2008 12:43:37
In diesem Fall nicht. Bei wild vergorenem Apfelwein ist Vorlauf jedoch nicht auszuschließen.
Eintrag Nr. 3162
Hallo liebe Leute,
ich habe nach langjähriger Pause mal wieder mit Weinherstellung angefangen. Der erste Ansatz aus Äpfeln ist schon ganz gut geworden... liegt jetzt bei 18% und soll nun ruhen. Nun habe ich am Wochenende noch einmal Apfelsaft gemacht (gepresst) und von diesem Saft (12 Liter) einen Starter hergestellt (1l Saft, 3 EL Zucker, Etwas Wasser, 30ml Kaltgärhefe).
Problem: Der Starter fängt nicht an zu Gären.Ich habe den am Sonntag angesetzt und bis jetzt ist absolut keine Reaktion zu sehen.
Was habe ich mit dem Saft gemacht: Nach dem Pressen hatte ich ca. 21 Liter, allerdings stark mit Schwebstoffen durchsetzt. Deshalb habe ich 20ml Vina-AntiGel hinzugegeben und weil ich den Saft erst ein paar Tage lagern musste noch 3 Gramm Kaliumpyrosulfit (gegen Fehlgärungen).Liegt es evtl. Daran dass er nicht Gärt?
Erstmal schöne Grüße aus dem Norden und danke fürs geduldige Lesen...;-)
michel
Michel, Kühler Norden DE
11.Nov.2008 20:17:11
Sie vermuten richtig, Kaliumpyrosulfit schützt nicht nur vor Fehlgärungen, sondern auch vor der alkoholischen Gärung, daher immer erst NACH der Gärung zugeben. Wenn Sie jedoch vorhaben den Wein zu brennen, sollten Sie gänzlich darauf verzichten.
Eintrag Nr. 3161
Hallo
Ich möchte mehrere Reben anpflanzen kann mich aber nicht entscheiden welche sorte am besten zum Brennen geht. kann mir Bitte jemand helfen.
Danke und grüße aus dem Ländle
Hansjörg Luger, Dornbirn/Vorarlberg
10.Nov.2008 21:15:07
Wenn es um Weintrauben geht: Gewürztraminer oder Muskateller sind für Grappa am geschmackvollsten.
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